Glod ver­passt Spiel­ge­winn nur knapp

LU­XEM­BURG - SPA­NI­EN 0:3

Tageblatt (Luxembourg) - - Sport | Tischtennis - Ma­rio No­thum

Im ers­ten Plat­zie­rungs­spiel un­ter­lag das Her­ren­team ges­tern Nach­mit­tag mit 0:3 ge­gen Spa­ni­en. Im Ge­gen­satz zu den Par­ti­en vom Don­ners­tag hielt die FLTT-Aus­wahl über lan­ge Stre­cken gut mit und ver­pass­te den ers­ten Spiel­ge­winn bei der EM nur ganz knapp. Zum Auf­takt stand Eric Glod Spa­ni­ens Num­mer drei Je­sus Can­te­ro ge­gen­über. Im aus­ge­gli­che­nen ers­ten Durch­gang ver­gab der Lu­xem­bur­ger gleich vier Satz­bäl­le und ging mit 12:14 leer aus. Im zwei­ten Satz zün­de­te Glod beim Stand von 3:3 ein Feu­er­werk ab und gönn­te sei­nem Ge­gen­über kei­nen Punkt­ge­winn mehr. Die bei­den nächs­ten Sät­ze wur­den ge­teilt, so dass es zum Ent­schei­dungs­satz kam.

Bis zum Stand von 9:7 sah es da­nach aus, als soll­te es in der vier­ten Be­geg­nung mit dem er­sehn­ten Er­folg klap­pen. Das Pu­bli­kum war von den toll her­aus­ge­spiel­ten Punk­ten des Lo­kal­ma­ta­dors be­geis­tert. Je­sus Can­te­ro ver­mas­sel­te ein „Hap­py End“je­doch durch ei­ne Se­rie von vier Punk­ten hin­ter­ein­an­der. „Im vier­ten Satz hat­te ich men­tal ei­nen Durch­hän­ger und kam mit 2:5 ins Hin­ter­tref­fen. Das Pu­bli­kum hat mich nach vor­ne ge­peitscht. In den en­gen Si­tua­tio­nen ver­spür­te ich den Druck, vor all den Leu­ten un­be­dingt ge­win­nen zu wol­len. Ich ha­be auf mei­nem bes­ten Ni­veau ge­spielt. Bis Sonn­tag wer­den wir wei­ter ver­su­chen, ein Spiel zu ge­win­nen“, so der 23-Jäh­ri­ge, der in der Eu­ro­par­ang­lis­te im­mer­hin 129 Po­si­tio­nen hin­ter sei­nem Geg­ner steht.

An­schlie­ßend trat Gil­les Mi­che­ly ge­gen Spa­ni­ens Num­mer eins, Al­va­ro Ro­bles, ran. In den drei Sät­zen ver­stand der mehr­fa­che Meis­ter es, ge­gen den 42. der ETTU-Rang­lis­te sei­ne Rück­stän­de auf­zu­ho­len. Im letz­ten Ab­schnitt blieb ihm der Satz­ge­winn beim Stand von 10:10 ver­sagt. „Ge­gen den Grie­chen Gio­nis ha­be ich wahr­schein­lich das bes­te Spiel mei­nes Le­bens ge­lie­fert. Auf mei­ne heu­ti­ge (gest­ri­ge) Leis­tung bin ich stolz, da es mir ge­lun­gen ist, ge­gen Ro­bles, der mich spie­le­risch be­herrscht hat, die Sät­ze trotz­dem nur ganz knapp zu ver­lie­ren. In den kom­men­den bei­den Spie­len wer­den wir wei­ter al­le bei je­dem Ball­wech­sel 100 Pro­zent ge­ben“, so Mi­che­ly, be­reits auf das mor­gi­ge Spiel ge­gen die Slo­wa­kei fo­kus­siert. Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Lu­ka Mla­de­no­vic und Marc Du­ran ist schnell er­zählt. Nach­dem der Lan­des­meis­ter ei­ne 7:5-Füh­rung im ers­ten Durch­gang nicht zum Satz­ge­winn nut­zen konn­te, hat­te er den Fa­den ver­lo­ren. Der Spa­nier ge­wann die fol­gen­den bei­den Sät­ze deut­lich.

Eric Glod wur­de vom Pu­bli­kum nach vor­ne ge­peitscht

Newspapers in German

Newspapers from Luxembourg

© PressReader. All rights reserved.