War­um hat der Tisch­ten­nis­schlä­ger ei­ne ro­te und ei­ne schwar­ze Sei­te?

Tageblatt (Luxembourg) - - Sport | Tischtennis -

Vor 1983 muss­ten die Be­lä­ge auf bei­den Sei­ten die glei­che Far­be ha­ben. Die In­dus­trie ent­wi­ckel­te aber im­mer neue Be­lä­ge mit un­ter­schied­li­chen Ei­gen­schaf­ten: Viel Spin, lang­sam, schnell, we­nig Kon­trol­le und vie­les mehr. Das wur­de da­mals von den Spie­lern aus­ge­nutzt, in­dem sie gleich­far­bi­ge Be­lä­ge mit ver­schie­de­nen Ei­gen­schaf­ten auf­kleb­ten. Beim Auf­schlag z.B. wur­de dann ent­spre­chend der Schlä­ger ge­dreht, so dass der Geg­ner nicht wuss­te, ob ihn ein Ball mit Spin oder ein sog. „lee­rer“Ball er­war­tet. Ei­ni­ge Sport­ler ver­such­ten dann so­gar, beim Auf­schlag zu hö­ren, mit wel­chem Be­lag der Auf­schlag er­folgt, aber auch das wur­de dann vom auf­schla­gen­den Spie­ler durch Stamp­fen mit dem Fuß ver­hin­dert. Die­se doch eher ku­rio­se Ent­wick­lung stopp­te man 1983, als man zwei un­ter­schied­lich ge­färb­te Be­lä­ge ein­führ­te. 1985 wur­de sich dann auf Rot und

Schwarz ge­ei­nigt.

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