Juncker und May un­eins

Tageblatt (Luxembourg) - - Eu-Institutionen -

EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Je­an-Clau­de Juncker geht nicht mehr da­von aus, dass die EU und Groß­bri­tan­ni­en wie ge­plant ab Ok­to­ber über ih­re künf­ti­gen Be­zie­hun­gen nach dem Br­ex­it ver­han­deln kön­nen. Juncker sag­te ges­tern beim EU-Gip­fel in Est­lands Haupt­stadt Tal­linn, da­für sei­en „Wun­der“not­wen­dig. Die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May so­wie die deut­sche Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel, die am Ran­de des Gip­fels ein Ge­spräch führ­ten, spra­chen je­doch von „Fort­schrit­ten“.

„Von jetzt bis En­de Ok­to­ber wer­den wir nicht die not­wen­di­gen Fort­schrit­te er­zie­len, es sei denn, Wun­der ge­sche­hen“, sag­te Juncker in Tal­linn. Ge­plant war, dass die EU-Staats- und Re­gie­rungs­chefs auf ei­nem Brüs­se­ler Gip­fel En­de Ok­to­ber dar­über be­fin­den, ob es in der ers­ten Ver­hand­lungs­pha­se aus­rei­chen­de Fort­schrit­te gibt. Die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin May sag­te da­ge­gen, dass

„sehr gu­te Fort­schrit­te“bei den bis­he­ri­gen Ge­sprä­chen er­zielt wor­den sei­en. (AFP)

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