Al­le neu­en KISS sind jetzt un­ter Dach und Fach

Der Fuhr­park der CFL hat seit März die­ses Jah­res deut­lich Zu­wachs er­hal­ten

Tageblatt (Luxembourg) - - Advertorial - CFL-Roll­ma­te­ri­al

In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten hat die CFL die Fa­mi­lie ih­rer Pas­sa­gier­zü­ge durch wei­te­re Mit­glie­der er­gänzt: Zwi­schen März und Au­gust tra­fen die neu­en „KISS“-Dop­pel­stock­trieb­wa­gen in Luxemburg ein. Mo­dern und kom­for­ta­bel aus­ge­stat­tet, bie­ten die neu­en Zü­ge ein be­son­de­res Rei­se­ver­gnü­gen. Hel­le Fahr­gast­räu­me und mo­der­ne Aus­stat­tung emp­fan­gen die Kun­den der CFL an Bord der neu­en KISS-Dop­pel­stock­trieb­wa­gen. Ihr Na­me ist Pro­gramm, denn „KISS“steht für „kom­for­ta­bler, in­no­va­ti­ver, spurtstar­ker S-Bahn-Zug“. Da­mit reiht sich Luxemburg ein in die Rie­ge eu­ro­päi­scher Groß­städ­te, die sich für den KISS ent­schie­den ha­ben, wie Berlin, Zü­rich oder Bern.

Er­folg der ers­ten KISS-Ge­ne­ra­ti­on

Die ers­te Ge­ne­ra­ti­on der vom Schwei­zer Her­stel­ler Stad­ler kon­zi­pier­ten, am Fa­b­rik­stand­ort in Berlin-Pan­kow ge­bau­ten KISS hat sich be­währt: Die 8 Dop­pel­stock­trieb­wa­gen tra­fen be­reits im Som­mer 2014 in Luxemburg ein, nach­dem sie im Ok­to­ber 2010 im An­schluss an ei­ne eu­ro­pa­wei­te Aus­schrei­bung aus­ge­wählt und be­stellt wor­den wa­ren. Die CFL hat noch vor En­de des Jah­res 2014 11 wei­te­re Zü­ge be­stellt, um der ge­stie­ge­nen Nach­fra­ge ge­recht zu wer­den. In die­sem Jahr zwi­schen März und Au­gust ge­lie­fert, ist der letz­te der 19 KISS-Zü­ge seit dem 1. Sep­tem­ber 2017 in Be­trieb. Seit ih­rer Ein­füh­rung sind die Trieb­wa­gen auf der Li­nie 30 un­ter­wegs, die, von Luxemburg über Was­ser­bil­lig nach Tri­er führt und bis nach Ko­blenz wei­ter fährt. Neu­er­dings sind die­se in­no- va­ti­ven Zü­ge auf wei­te­ren Li­ni­en in Luxemburg im Ein­satz.

Ent­spre­chend der An­for­de­run­gen die­ses grenz­über­schrei­ten­den Be­triebs sind die Trieb­wa­gen mit zwei Span­nungs­sys­te- men aus­ge­rüs­tet: Sie funk­tio­nie­ren so­wohl mit 25.000 kV Wech­sel­strom mit ei­ner Fre­quenz von 50 Hz auf dem lu­xem­bur­gi­schen Netz, als auch mit 15.000 kV und 16 2/3 Hz auf deut­scher Sei­te. Für den Ver­kehr auf dem lu­xem­bur­gi­schen Schie­nen­netz sind die Zü­ge mit dem mo­der­nen eu­ro­päi­schen Si­cher­heits­sys­tem ETCS (Eu­ro­pean Train Con­trol Sys­tem) aus­ge­stat­tet.

In Deutsch­land hin­ge­gen sind sie kom­pa­ti­bel mit dem dort ge­bräuch­li­chen Si­cher­heits­sys­tem PZB (kurz für „Punkt­för­mi­ge Zug­be­ein­flus­sung“).

Mit 80 Me­tern Län­ge, 292 Sitz­plät­zen und ei­ner Ma­xi­mal­ge­schwin­dig­keit von 160 km/h ma­chen die neu­en KISS-Trieb­zü­ge die Rei­se zum mo­der­nen Er­leb­nis. Viel Platz bie­tet der In­nen­raum, der auch den Be­dürf­nis­sen von Per­so­nen mit ein­ge­schränk­ter Mo­bi­li­tät ide­al an­ge­passt ist.

Das Fahr­gast­in­for­ma­ti­ons­sys­tem funk­tio­niert so­wohl per in­te­grier­ter Laut­spre­cher für Durch­sa­gen, als auch in Form von Bild­schir­men, die die Fahr­gäs­te in Echt­zeit über Hal­te­stel­len, An­schluss­zü­ge und even­tu­el­le Ver­spä­tun­gen auf dem Lau­fen­den hal­ten. Al­le Wa­gen sind ka­me­ra­über­wacht.

Mo­der­ne Aus­stat­tung an Bord Steck­do­sen in ver­schie­de­nen Be­rei­chen bie­ten den Rei­sen­den die Mög­lich­keit, un­ter­wegs ih­re Mo­bil­ge­rä­te auf­zu­la­den. Ak­tu­ell läuft ei­ne Test­ver­si­on des Gra­tis-CFL-WLANs zum Ein­satz an Bord der Zü­ge.

Nur in we­ni­gen De­tails un­ter­schei­den sich die KISS der zwei­ten CFL-Ge­ne­ra­ti­on von ih­ren Vor­gän­gern. Was klei­ne Un­ter­schie­de in der tech­ni­schen Aus­stat­tung, wie bei­spiels­wei­se Soft­ware oder ver­schie­de­ne Ein­bau­ten an­geht, wer­den die Wa­gen der ers­ten Ge­ne­ra­ti­on an die neue­ren Fahr­zeu­ge an­ge­passt.

Die neu­en „KISS“-Zü­ge der CFL, ge­lie­fert zwi­schen März und Au­gust, sind al­le be­reits auf dem Schie­nen­netz un­ter­wegs.

Fo­tos: CFL

Für ent­spann­tes Rei­sen sor­gen kom­for­ta­ble Sit­ze und viel Platz in der ers­ten Klas­se der bei­den „KISS“-Ge­ne­ra­tio­nen.

Blaue Sitz­pols­ter und hel­le Fahr­gast­räu­me bie­tet die 2. Klas­se.

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