Lis­ten­stim­men ga­ben Aus­schlag

ANA­LY­SE Bei Ein­zel­stim­men la­gen LSAP- vor CSV-Spit­zen­kan­di­da­ten

Tageblatt (Luxembourg) - - Esch -

Nach­dem wir ges­tern die Ge­samt­stim­men der ge­wähl­ten Par­tei­en nach Stadt­vier­teln zu­sam­men­ge­tra­gen hat­ten, wol­len wir uns heu­te die Er­geb­nis­se der Spit­zen­kan­di­da­ten in den Escher Vier­teln an­se­hen. Das Bild ist ein ähn­li­ches.

Der CSV-Senk­recht­star­ter Ge­or­ges Mi­scho konn­te in Neu­dorf und Wo­bré­cken punk­ten, wo er 44 bzw. 52 Pro­zent mehr Ge­samt­stim­men als die LSAPBür­ger­meis­te­rin Ve­ra Spautz er­hielt. Doch auch in vie­len an­de­ren Vier­teln lag Mi­scho vor­ne, wenn auch meist nur knapp.

Spautz konn­te hin­ge­gen in den Vier­teln Lal­lin­gen, Grenz-Hiel, Non­ne­wi­sen und Bel­val ge­win­nen. In den ver­gleichs­wei­se klei­nen Stadt­tei­len Bel­val und Grenz-Hiel lag ihr Vor­sprung bei über 35 Pro­zent. In den Non­ne­wi­sen be­trug er im­mer­hin noch 26 und in Lal­lin­gen 9 Pro­zent.

Ein an­de­res Fern­du­ell lie­fer­ten sich Marc Baum („déi Lénk“) und Pim Kn­aff (DP), das Letz­te­rer knapp für sich ent­schei­den konn­te. Ins­be­son­de­re in Al Esch und Wo­bré­cken scheint der DPRat be­liebt zu sein, wo­hin­ge­gen Baum die Wäh­ler im Brouch, auf Fett­meth, im Gren­zer Vier­tel und in Dell­héicht zu über­zeu­gen wuss­te.

Auch bei den Zweit­ge­wähl­ten er­scheint An­dré Zwal­ly (CSV) meist vor Tai­na Bof­fer­ding (LSAP), vor al­lem we­gen der Lis­ten­stim­men (sie­he ne­ben­ste­hend). Zählt man nur die Ein­zel­stim­men liegt Bof­fer­ding (1.590) vor Zwal­ly (1.413). LL

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