Ju­gend­li­cher Leicht­sinn ar­tet aus

ZWI­SCHEN­FALL Be­woh­ner greift ein

Tageblatt (Luxembourg) - - Faits De Société -

Zu ei­nem et­was un­ge­wöhn­li­che­ren Zwi­schen­fall kam es am Mitt­woch­abend auf dem Bou­le­vard J. F. Ken­ne­dy, als der ju­gend­li­che Leicht­sinn mit drei Ju­gend­li­chen durch­ging. Sie wa­ren mit ih­rem Skate­board un­ter­wegs, al­ber­ten rum und war­fen ei­ne Va­lor­lux­tü­te durch die Luft.

Ein An­woh­ner hat­te dies be­ob­ach­tet und ent­schied sich kur­zer­hand, ei­ne Tas­se nach den Jungs zu wer­fen. Die Tas­se zer­schell­te am Bo­den und die Ju­gend­li­chen er­grif­fen die Flucht.

Als ih­nen je­doch be­wusst wur­de, dass das Wer­fen des Müll­sacks kei­ne gu­te Idee war, kehr­ten sie zu­rück und räum­ten den Dreck weg. Sie sam­mel­ten auch die Scher­ben der Tas­se ein und war­fen sie zu­rück auf die Ter­ras­se des Man­nes. Die­ser wie­der­um zö­ger­te nicht lan­ge und hol­te sei­ne Luft­pis­to­le. Er­neut such­ten die Ju­gend­li­chen das Wei­te und ver­stän­dig­ten die Po­li­zei. Die Be­am­ten er­kun­dig­ten sich bei dem An­woh­ner nach der Waf­fe, die der Mann oh­ne Wei­te­res aus­hän­dig­te. Ei­ne Un­ter­su­chung er­gab, dass die Luft­pis­to­le mehr Joule hat­te als ge­setz­lich er­laubt. Die Staats­an­walt­schaft ord­ne­te die Be­schlag­nah­mung der Waf­fe so­wie Straf­an­zei­ge ge­gen den Mann an. Die Waf­fe wur­de zwecks wei­te­rer Un­ter­su­chun­gen zur po­li­zei­li­chen Waf­fen­meis­te­rei ge­bracht.

So fing al­les an ...

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