„Zweit­ran­gig“

Tageblatt (Luxembourg) - - Volleyball -

Der rus­si­sche Vi­ze-Pre­mier­mi­nis­ter Wi­ta­li Mut­ko hat mit de­mons­tra­ti­ver Ge­las­sen­heit auf sei­ne le­bens­lan­ge Sper­re für Olym­pi­sche Spie­le re­agiert. „Das ist al­les zweit­ran­gig“, er­klär­te der um­strit­te­ne Funk­tio­när, der für das In­ter­na­tio­na­le Olym­pi­sche Ko­mi­tee (IOC) als Sport­mi­nis­ter (2008 bis 2016) er­wie­se­ner­ma­ßen ver­ant­wort­lich für das um­fas­sen­de Do­ping-Be­trugs­sys­tem war, das wäh­rend der Win­ter­spie­le 2014 in Sot­schi sei­nen Hö­he­punkt er­reicht hat­te. „Ich ha­be da­zu mei­ne ei­ge­nen Ge­dan­ken“, fuhr Mut­ko in ei­nem Ge­spräch mit der rus­si­schen Nach­rich­ten­agen­tur R-Sport fort, „aber noch ein­mal, wich­ti­ger sind die Sport­ler. Ih­re Pro­ble­me stö­ren mich mehr als mein ei­ge­ner Bann.“

Die UEFA sieht trotz des Olym­pia-Aus­schlus­ses von Mut­ko der­zeit kei­ne Ver­an­las­sung für ei­ne Sper­re. „Das The­ma stand heute nicht auf der Ta­ges­ord­nung“, sag­te UEFA-Prä­si­dent Aleksan­der Ce­fe­rin nach der Sit­zung des Exe­ku­tiv­ko­mi­tees ges­tern in Nyon.

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