Ge­werk­schafts­heim

Tageblatt (Luxembourg) - - Esch -

Ge­werk­schafts­hei­me ent­stan­den in den 1920er Jah­ren aus ei­ner Not her­aus. Zu der Zeit war es fast un­mög­lich ge­wor­den, Rä­um­lich­kei­ten zu fin­den, in de­nen sich frei ver­sam­melt wer­den konn­te. In Dü­de­lin­gen ent­stand mit der Bil­dung ei­ner Ge­nos­sen­schaft das ers­te Ge­werk­schafts­heim, das 1923 in Be­trieb ge­nom­men wur­de. In Esch kam die Idee da­zu im Jahr 1927 auf. In der „Mai­son du peup­le“wur­de die Zen­tra­le des Ver­ban­des, ne­ben der Lo­kal- und Be­zirks­grup­pe Esch, un­ter­ge­bracht. An­fangs war an­ge­dacht, im glei­chen Haus ei­ne ge­werk­schafts­ei­ge­ne Dru­cke­rei un­ter­zu­brin­gen.

Da zur sel­ben Zeit je­doch die Dru­cke­rei Schro­ell mit dem Escher Ta­ge­blatt in der rue du Ca­nal zum Ver­kauf stand, wur­de das Kon­zept, ei­ne Dru­cke­rei in der „Mai­son du peup­le“zu in­stal­lie­ren, ver­wor­fen. Da­mit blie­ben das Ge­werk­schafts­heim und die Dru­cke­rei räum­lich von­ein­an­der ge­trennt.

Ei­ne Ver­samm­lung vor der „Mai­son du peup­le“in Esch

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