Mo­der­ner Bahn­hof in Ber­chem

Tageblatt (Luxembourg) - - Vorderseite -

Ber­chem be­kommt ei­nen neu­en Bahn­hof. Nach fast an­dert­halb Jahr­hun­der­ten soll das be­ste­hen­de Ge­bäu­de ab­ge­ris­sen und durch mo­der­ne Un­ter­stän­de er­setzt wer­den.

Schon 1859, zwei Jah­re nach der Grün­dung der Ei­sen­bahn­ge­sell­schaft Guil­lau­meLu­xem­bourg, sind die ers­ten Stre­cken­ab­schnit­te zwi­schen Lu­xem­burg und Thion­vil­le, die durch den Roe­ser­bann füh­ren, fer­tig­ge­stellt. Es gibt auch schon ei­nen klei­ne­ren Bahn­hof, der liegt je­doch zwi­schen Fen­tin­gen und Biwingen, ist al­so schlecht er­reich­bar.

Am 9. Ja­nu­ar 1876 be­schließt der Ge­mein­de­rat von Roe­ser, bei den zu­stän­di­gen Be­hör­den die Ver­le­gung nach Ber­chem an­zu­fra­gen. We­ni­ge Jah­re spä­ter steht dann der Bahn­hof, der fast an­dert­halb Jahr­hun­der­te sei­nen Di­enst tun soll.

Die Un­ter­füh­rung in­des wur­de erst im Zu­ge der Er­wei­te­rung der Bahn­li­nie im Jahr 1970 ein­ge­rich­tet, da­mit die Rei­sen­den den zwei­ten Bahn­steig ge­fahr­los er­rei­chen kön­nen. In­zwi­schen wur­de der Be­trieb auch hier voll­stän­dig au­to­ma­ti­siert, so­dass der letz­te Bahn­hofs­vor­ste­her, Pier­re Groos, in den Ru­he­stand tritt ...

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