Mit klei­nen Schrit­ten zum Ziel

DÜ­DE­LIN­GEN Hür­de des PAG für das Vier­tel „Neischmelz“ge­nom­men

Tageblatt (Luxembourg) - - Süden - An­ne Lud­wig

Das ge­plan­te Öko­vier­tel „Neischmelz“auf den In­dus­trie­bra­chen be­schäf­tigt die Dü­de­lin­ger Ge­mein­de­ver­ant­wort­li­chen be­reits seit Jah­ren und wird dies auch noch ei­ni­ge Zeit tun. Auch in der gest­ri­gen Ge­mein­de­rats­sit­zung stand die zu­künf­ti­ge Nut­zung der Bra­che auf der Ta­ges­ord­nung. Nach­dem En­de März die ers­te Ab­stim­mung zum Be­bau­ungs­plan zu „Neischmelz“statt­ge­fun­den hat, ha­ben jetzt die zu­stän­di­gen Mi­nis­te­ri­en, In­nen- und Um­welt­mi­nis­te­ri­um ih­re Gut­ach­ten da­zu ab­ge­ge­ben.

Bür­ger­meis­ter Dan Bi­an­ca­la­na (LSAP) er­klär­te, dass die da­rin ent­hal­te­nen An­mer­kun­gen zum Teil be­rück­sich­tigt wer­den. Die Ver­tre­ter der CSV stan­den dem Gan­zen po­si­tiv ge­gen­über, wäh­rend je­ne von „déi gréng“wei­ter­hin ei­ni­ge Punk­te fest­stell­ten, die sie in ih­rer Hal­tung, sich bei der Ab­stim­mung zu ent­hal­ten, be­kräf­tig­ten. Da­zu ge­hö­ren die ge­plan­te Ver­kehrs­re­ge­lung und die Sha­red-Space-Zo­ne. Dies sei weit von ei­nem Öko­vier­tel ent­fernt, wie sie be­reits in an­de­ren Län­dern exis­tier­ten, bei de­nen al­lein die An­woh­ner hin­ein­fah­ren dürf­ten, schluss­fol­ger­te Ro­bert Gar­cia („déi gréng“). Für die punk­tu­el­le An­pas­sung des All­ge­mei­nen Be­bau­ungs­plans (PAG) gab es mehr­heit­lich grü­nes Licht.

180 Wohn­ein­hei­ten

In Dü­de­lin­gen wird ei­ne wei­te­re Bau­lü­cke er­schlos­sen, um zu­sätz­li­chen drin­gend be­nö­tig­ten Wohn­raum zu schaf­fen. Der Ge­mein­de­rat hat ges­tern die ent­spre­chen­de Än­de­rung des PAG des Stand­or­tes „A Bël­leg“von Bau­land­re­ser­ve in Bau­land gut­ge­hei­ßen. Das Are­al be­fin­det sich zwi­schen der rue de Luxembourg, der rou­te de Bur­an­ge und der Jean-Si­mon-Stra­ße, hin­ter der Es­so-Tank­stel­le. Auf ei­ner Flä­che von 4,6 Hekt­ar wird ein neu­es Wohn­vier­tel mit Ein– und Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern ent­ste­hen, die zum Teil als So­zi­al­woh­nun­gen aus­ge­wie­sen wer­den. 180 Wohn­ein­hei­ten sind vor­ge­se­hen. Dort sol­len Woh­nen, Nah­ver­sor­gung und öf­fent­li­cher Raum auf­ein­an­der­tref­fen. Kern­ele­men­te des Pro­jek­tes sind öf­fent­li­cher Trans­port, sanf­te Mo­bi­li­tät und Grün­zo­nen.

Die Ge­mein­de­rats­mit­glie­der lie­ßen all­ge­mei­ne Zu­stim­mung ver­lau­ten. Nur Mi­chè­le Kay­se­rWeng­ler (CSV) gab zu be­den­ken, dass die be­ste­hen­den Ver­kehrs­pro­ble­me auf der rou­te de Luxembourg be­wäl­tigt wer­den müs­sen und den zu­künf­ti­gen An­woh­nern ein gut funk­tio­nie­ren­des öf­fent­li­ches Trans­port­sys­tem an­ge­bo­ten wer­den soll.

Die zu­künf­ti­ge Nut­zung der In­dus­trie­bra­che wird die Ge­mein­de­ver­ant­wort­li­chen noch die nächs­ten zehn bis 15 Jah­re be­schäf­ti­gen

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