80 Mil­lio­nen Li­ter futsch

Spek­ta­ku­lä­rer Was­ser­scha­den an Ta­jo-Se­gu­ra-Ka­nal in Ori­hue­la

Costa Blanca Nachrichten - - Costa Blanca Süden -

Ori­hue­la – sw. Ein Was­ser­scha­den in ei­ner Kon­troll­sta­ti­on des Ta­jo-Se­gu­ra-Ka­nals bei Ori­hue­la hat am Sonn­tag für ei­ne spek­ta­ku­lä­re Über­schwem­mung ge­sorgt. Um et­wa 16.30 Uhr brach das Rohr, wor­auf­hin das Was­ser wie aus ei­ner Fon­tä­ne vier St­un­den lang her­um­spritz­te, die Land­stra­ße und meh­re­re Äcker über­flu­te­te.

Die Po­li­zei brach­te vier Men­schen in Si­cher­heit, das Vi­deo der Flut sorg­te für Auf­se­hen im In­ter­net. Das Was­ser­wirt­schafts­amt des Se­gu­ra, CHS, be­zif­fer­te den Ver­lust auf 80 Mil­lio­nen Li­ter Was­ser. Aus den Re­ser­ven der Ta­jo-Se­gu­ra-Ver­bin­dung sei aber nichts ver­lo­ren ge­gan­gen, son­dern von den Re­gen­güs­sen der vor­he­ri­gen Ta­ge.

CHS ver­si­cher­te, dass die Ver­sor­gung der um­lie­gen­den Fel­der mit dem Was­ser des Ka­nals nicht ge­fähr­det sei. Am Wo­che­n­en­de hat­te Stark­re­gen im Ur­sprungs­ge­biet des Flus­ses für ei­ne rei­ßen­de Strö­mung ge­sorgt. Mög­li­cher­wei­se war der Scha­den ei­ne Fol­ge da­von.

Auch Kri­tik an dem Zu­stand des Ta­jo-Se­gu­ra-Ka­nals wur­de nach dem Un­fall laut. So twit­ter­te Jo­na­than Gó­mez Can­te­ro, Kli­ma­to­lo­ge und Geo­graf der Uni­ver­si­tät von Madrid, von ei­ner „Ver­schwen­dung we­gen schlech­ter In­fra­struk­tu­ren“.

Fo­to: CBN-Ar­chiv

In die­sem Ge­biet ent­stand der Scha­den.

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