Ein Jahr vol­ler Be­geg­nun­gen: Da­nie­la Ger­lachs Kul­tur­sa­lon la ñ fei­ert Ge­burts­tag in Dé­nia

Of­fe­ne Tür und Fo­to­aus­stel­lung zum ein­jäh­ri­gen Be­ste­hen des Sa­lon la ñ

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Kann das sein? Am Sams­tag, 20. Ok­to­ber, fei­ert der Kul­tur-Sa­lon la ñ in Dé­ni­as Alt­stadt be­reits ein­jäh­ri­ges Be­ste­hen. Aus die­sem An­lass wer­den ab 12 Uhr die Tü­ren ge­öff­net sein, und es si­cher bis Mit­ter­nacht blei­ben. „Bei Häpp­chen und Ge­trän­ken darf ent­deckt, ge­plau­dert und ge­fei­ert wer­den“, kün­digt die Sa­lonBe­trei­be­rin Da­nie­la Ger­lach an.

Auch die Jah­res­fei­er geht wie die Er­öff­nung 2017 mit ei­ner Ver­nis­sa­ge ein­her: „Found Spaces“(Ge­fun­de­ne Räu­me), Fo­to­gra­fi­en von Lu­ci­la Bris­tow. „Die Künst­le­rin passt wun­der­bar in das Kon­zept des Sa­lons“, meint die Initia­to­rin des la ñ. „Sie hat ar­gen­ti­nisch-eng­lisch-ita­lie­ni­sche Wur­zeln, ist in Ar­gen­ti­ni­en ge­bo­ren, in Ma­drid auf­ge­wach­sen und lebt in Ber­lin ( www.lu­ci­la-bris­tow.com).“

Auch im la ñ kom­men Men­schen aus Län­dern wie Süd­ame­ri­ka, Deutsch­land, der Schweiz, En­g­land, Frank­reich und Spa­ni­en zu­sam­men. „Kul­tur schafft Frie­den, öff­net Gren­zen, er­wei­tert un­se­re Wahr­neh­mung, bil­det und macht krea­tiv“, sagt die Deut­sche. „Da­für steht mein Sa­lon.“

Po­si­ti­ve Ent­wick­lung

Die kom­men­de Aus­stel­lung ist be­reits die drit­te. „Ur­sprüng­lich hat­te ich zwei Aus­stel­lun­gen pro Jahr ge­plant“, be­rich­tet Ger­lach. „2019 wer­den es aber auf je­den Fall drei sein.“An Künst­lern und An­fra­gen man­ge­le es ihr nicht. „Ich könn­te mehr Aus­stel­lun­gen or­ga­ni­sie­ren, aber ich muss auch Zeit für fa­mi­liä­re und be­ruf­li­che Pflich­ten ein­pla­nen.“Sie wol­le nicht, dass ihr die Or­ga­ni­sa­ti­on über den Kopf wächst. Mit dem Sa­lon sei un­glaub­lich viel Ar­beit ver­bun­den.

Rück­bli­ckend sagt die Buch­au­to­rin: „Die Din­ge ha­ben sich nicht nur sehr po­si­tiv ent­wi­ckelt, son­dern mei­ne Er­war­tun­gen wur­den über­trof­fen. Es fin­den nicht nur in- ter­es­san­te Ver­an­stal­tun­gen statt, son­dern auch wun­der­ba­re Be­geg­nun­gen und Ge­sprä­che zwi­schen den Gäs­ten. Und im­mer wie­der kom­men neue hin­zu.“

Zu den High­lights ha­be un­ter an­de­rem im ver­gan­ge­nen Fe­bru­ar die Per­for­mance zum En­de der ers­ten Aus­stel­lung mit dem Ti­tel „Die Ver­ab­schie­dung von den Bil­dern“ge­zählt. Da­für hat­te Ger­lach die Tän­ze­rin An­gé­li­ca Fos­se­mo ge­win­nen kön­nen. Oder die Poe­sie-Le­sung „Sol­tar los de­mo­ni­os“, an der lo­ka­le Dich­ter­grö­ßen wie Vi­cent Ba­laguer, Pau So­ler oder Án­gel Re­bol­lar teil­nah­men.

„Un­ter den Gäs­ten an je­nem Abend wa­ren auch vie­le Deut­sche“, er­in­nert sie sich und macht den­je­ni­gen Mut, bei de­nen es an Spa­nisch­kennt­nis­sen man­gelt. Es ge­he nicht im­mer dar­um, al­les hun­dert Pro­zent zu ver­ste­hen. „Aber na­tür­lich gab es auch deut­sche Le­sun­gen wie zum Bei­spiel die von Eri­ka Hatzl und Heidrun Bü­cker so­wie Buch­vor­stel­lun­gen und Vor­trä­ge.“

Lü­cke ge­schlos­sen

Künst­ler und Gäs­te wür­den ihr im­mer wie­der sa­gen, wie wohl sie sich im la ñ fühl­ten. „Ich glau­be, ich ha­be mit die­sem Kon­zept ei­ne Lü­cke ge­schlos­sen“, meint die Sa­lon-Be­trei­be­rin. Ein biss­chen mehr Ak­ti­vi­tät wün­sche sie sich von der deutsch­spra­chi­gen Sei­te – so­wohl vom Pu­bli­kum als auch von den Künst­lern. Aber sie sei zu­ver­sicht­lich, dass sich dies noch fin­det. In den kom­men­den drei Mo­na­ten sind meh­re­re Vor­trä­ge, Grup­pen­ge­sprä- che zu The­men wie Part­ner­schaft so­wie Do­ku­men­ta­tio­nen und ein Rei­se­be­richt ge­plant.

Be­son­ders aber freut sich Ger­lach auf den 10. No­vem­ber, wenn Ger­main Droo­gen­broodt ei­ne deutsch-spa­ni­sche Le­sung hal­ten wird. „Er ist für mich ei­ner der ganz Gro­ßen“, schwärmt die Au­to­rin. „Ein wun­der­ba­rer Mensch und Dich­ter.“

Fo­to: Andrea Beck­mann

Da­nie­la Ger­lach hat vie­le Plä­ne für ih­ren Kul­tur-Sa­lon.

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