Ab­kür­zung vom Zen­trum in die Alt­stadt

Al­tea legt Weg für Fuß­gän­ger an – Na­me geht auf mu­ti­ge Bä­cker­s­wit­we zu­rück

Costa Blanca Nachrichten - - Costa Blanca Norden -

Al­tea – fin. Fuß­gän­ger be­kom­men ei­ne neue Mög­lich­keit, vom Zen­trum in Al­teas Alt­stadt zu ge­lan­gen: Das Rat­haus legt ei­nen Weg an, der die Stra­ßen Fil­har­mò­ni­ca und Em­pe­drat ver­bin­det. Im Plenum stimm­ten sämt­li­che Stadt­rä­te für den Vor­schlag, den An­woh­ner im letz­ten Bür­ger­haus­halt ein­ge­bracht hat­ten.

Ei­nen Na­men hat die Stra­ße, die aus­schließ­lich von Fuß­gän­gern ge­nutzt wer­den darf, auch schon: Car­reró del Forn de la Vi­u­da soll sie hei­ßen. Die Be­zeich­nung geht zu­rück auf Isa­bel Llo­renç San­ta­creu, de­ren Ehe­mann, ein Bä­cker, früh ver­starb. Die Wit­we (Vi­u­da) küm­mer­te sich nach dem Tod ih­res Man­nes al­lei­ne um die Bä­cke­rei (Forn) und um ih­re Töch­ter. „Mit die­ser Na­mens­ge­bung keh­ren wir zu­rück in die Zeit un­se­rer Vor­fah­ren“, er­klär­te Ma­ria La­viós, Stadt­rä­tin für Bür­ger­ber­be­tei­li­gung.

Die Bä­cke­rei an der Stel­le, an der jetzt der Weg ent­steht, war da­mals über­all im Dorf be­kannt als „Forn de la Vi­u­da“, die Bä­cke­rei der Wit­we. Üb­ri­gens er­laub­ten die Be­sit­zer der Bä­cke­rei Pas­san­ten schon im­mer, die Ab­kür­zung durch den La­den zu neh­men, um von ei­ner Stra­ße zur an­de­ren zu ge­lan­gen. Den Vor­schlag, die Stra­ße nach Isa­bel Llo­renç zu be­nen­nen, hat­te de­ren En­ke­lin Ma­ría Te­re­sa Es­co­da ge­stellt.

Die Ar­bei­ten sol­len laut Bau­stadt­rä­tin Im­ma Oroz­co in der kom­men­den Wo­che be­gin­nen. Noch vor Weih­nach­ten will die Stadt­ver­wal­tung den Weg für Fuß­gän­ger frei­ge­ben.

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