Málaga

Málaga pa­ra la Gen­te kri­ti­siert feh­len­den Schat­ten und ver­dorr­te Grün­flä­chen auf der Pla­za Ca­mas

Costa del Sol Nachrichten - - Inhalt - Ni­co­las Hock Málaga

Rei­ne Geld­ver­schwen­dung: Edu­ar­do Zo­ril­la, der Vor­sit­zen­de des lo­ka­len IU-Ab­le­gers Málaga pa­ra la Gen­te, hat die PP-Re­gie­rung da­zu auf­ge­for­dert, Lö­sun­gen für die Män­gel der Pla­za En­ri­que Gar­cía-Her­re­ra zu fin­den

Edu­ar­do Zo­ril­la, der Vor­sit­zen­de des op­po­si­tio­nel­len lo­ka­len IUAb­le­gers Málaga pa­ra la Gen­te, hat die PP-Re­gie­rung von Málaga da­zu auf­ge­for­dert, schnells­tens Lö­sun­gen für die schwe­ren Pro­ble­me zu fin­den, die die Pla­za En­ri­que Gar­cía-Her­re­ra auf­wei­se. Bei ei­ner Orts­be­ge­hung auf dem im Volks­mund Pla­za Ca­mas ge­nann­ten, nur rund 150 Me­ter nörd­lich des zen­tra­len Mark­tes Mer­ca­do de Atar­ra­za­nas ge­le­ge­nen Platz in Be­glei­tung sei­ner Par­tei­kol­le­gin Re­me­di­os Ra­mos am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag er­klär­te er, der Platz sei we­nig ein­la­dend, da es an Schat­ten­zo­nen – vor al­lem am Kin­der­spiel­platz an der Nord­sei­te – feh­le und die Grün­flä­chen an der Süd­sei­te ver­dor­ren wür­den, weil das Be­wäs­se­rungs­sys­tem nicht funk­tio­nie­re. „Es wur­den zwar nach­träg­lich Per­go­las für den Schat­ten ein­ge­rich­tet, doch die­se wur­den über den Ein­fahr­ten in die un­ter dem Platz be­find­li­che Tief­ga­ra­ge in­stal­liert, wo sie nie­man­dem nüt­zen“, sag­te Zo­ril­la. „Und das Be­wäs­se­rungs­sys­tem ist so ein­ge­stellt, dass das Was­ser in die Tief­ga­ra­ge si­ckert.“

Sub­ven­tio­nen in Sand ge­setzt

Zo­ril­la er­in­ner­te an die Pro­ble­me, die es be­reits bei der An­la­ge des Plat­zes ge­ge­ben hat­te. Ei­gent­lich soll­te der Platz zu 80 Pro­zent mit EU-Sub­ven­tio­nen be­zahlt wer­den, so dass die Stadt vom Ge­samt­preis von 820.000 Eu­ro nur 164.000 Eu­ro hät­te zah­len müs­sen. Als die Um­bau­ar­bei­ten im Ju­li 2014 ab­ge­schlos­sen wa­ren, zog die EU je­doch die Sub­ven­ti­on zu­rück, da es kei­ner­lei Schat­ten gab und auch noch an­de­re Ab­wei­chun­gen vom Bau­pro­jekt fest­ge­stellt wor­den wa­ren. Die Stadt­re­gie­rung von Málaga, die nun den Um­bau im Al­lein­gang zah­len muss­te, ließ den Platz im Jahr 2015 noch zwei­mal nach­bes­sern, so dass sich die Ge­samt­kos­ten letzt­end­lich auf mehr als ei­ne Mil­li­on Eu­ro be­lie­fen.

„Die Pla­za Ca­mas ist ein Pa­ra­de­bei­spiel für Pfu­sche­rei und Geld­ver­schwen­dung“, mein­te Edua­do Zor­ril­la.

Die Pla­za Ca­mas wird vor al­lem von El­tern mit ih­ren Kin­dern be­sucht, da es zum ei­nen den er­wähn­ten Kin­der­spiel­platz, zum an­de­ren aber auch meh­re­re Ter­ras­sen­lo­ka­le gibt, die vor al­lem abends und an den Wo­che­n­en­den gut ge­füllt sind. „Der Platz hat sei­ne Feh­ler“, sag­te die 47-jäh­ri­ge Nu­ria Fernán­dez, die re­gel­mä­ßig mit ih­ren sie­ben­jäh­ri­gen Sohn Ma­nu­el auf den Platz kommt. „Trotz­dem: Es gibt im Zen­trum von Málaga sonst kei­nen Spiel­platz mit Ter­ras­sen­lo­ka­len da­vor oder um die Ecke, wo du als Mut­ter oder Va­ter ge­müt­lich ein Bier trin­ken kannst.“

Fo­tos: Ni­co­las Hock/Málaga pa­ra la Gen­te

Auf der Nord­sei­te des Plat­zes gibt es kei­nen Schat­ten über dem Kin­der­spiel­platz, auf der Süd­sei­te sind die Grün­flä­chen völ­lig ver­trock­net.

Edu­ar­do Zor­ril­la und Re­me­di­os Ra­mos bei ih­rer Orts­be­ge­hung.

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