Mi­gran­ten-Platt­for­men wer­fen vie­le Fra­gen auf

20 Minuten - Basel - - Ausland -

INNS­BRUCK. Die EU-In­nen­mi­nis­ter ha­ben an ih­rem Tref­fen über Platt­for­men für Mi­gran­ten in Nord­afri­ka dis­ku­tiert. Klar ist laut Bun­des­rä­tin Si­mo­net­ta Som­maru­ga nur ei­nes: «Es gibt nicht nur vie­le Ide­en, son­dern es gibt noch viel mehr Fra­gen.» Hin­ter­grund der De­bat­te ist der Be­schluss der EU-Staats- und Re­gie­rungs­chefs an ih­rem Gip­fel En­de Ju­ni. Sie hat­ten dort ei­ne här­te­re Gan­gart ge­gen Mi­gran­ten be­schlos­sen und ih­re In­nen­mi­nis­ter be­auf­tragt, ver­schie­de­ne Ide­en zu prü­fen – dar­un­ter auch die so­ge­nann­ten Aus­schif­fungs­platt­for­men in Nord­afri­ka. Ös­ter­reichs In­nen­mi­nis­ter Her­bert Kickl kün­dig­te ges­tern an, er wol­le die­se Platt­for­men um­set­zen. Laut Som­maru­ga hat­te EU-Mi­gra­ti­ons­kom­mis­sar Di­mi­tris Av­ra­mo­pou­los dar­auf hin­ge­wie­sen, «dass kein ein­zi­ges Land in Nord­afri­ka Be­reit­schaft si­gna­li­sie­re, ei­ne sol­che Aus­schaf­fungs­platt­form» auf sei­nem Ho­heits­ge­biet zu ak­zep­tie­ren.

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