Kilchsper­ger rech­net ab

20 Minuten - Basel - - People -

ZÜ­RICH. Im Herbst wech­selt Ro­man Kilchsper­ger vom SRF zum Teleclub. Er wird dort die Spie­le der Cham­pi­ons Le­ague mo­de­rie­ren. Zum Ab­schied fin­det der 48­Jäh­ri­ge kla­re Wor­te. «Bei je­der Sen­dung ha­be ich ge­wusst, wie weit ich ge­hen darf», sag­te der Mo­de­ra­tor zur «Welt­wo­che». Als er die Gren­ze bei sei­ner Quiz­Show «Top Se­cret» über­schritt – ein Kan­di­dat soll­te Ex­Missen nach ih­rem Brust­um­fang ord­nen –, be­zeich­ne­te ihn ei­ne Po­li­ti­ke­rin als «se­xis­ti­sches Ar­sch­loch». Er muss­te sich öf­fent­lich ent­schul­di­gen, Rü­cken­de­ckung vom Ar­beit­ge­ber ha­be es nicht ge­ge­ben. Da sei ihm klar ge­wor­den: «Ich ha­be kei­ne Wahl mehr, ich muss da weg.» Er ha­be sich mit der Zeit an­ge­passt, sich im­mer mehr zu­rück­ge­hal­ten. «Ich wur­de qua­si ein­ge­schlä­fert», so Kilchsper­ger. Auch sei­ne In­ter­views ha­be das SRF zen­siert.

SRF

Ro­man Kilchsper­ger ver­lässt SRF.

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