Po­li­zist soll Waf­fen­dea­ler sein

20 Minuten - Luzern - - Luzern/region -

Die Bun­des­kri­mi­nal­po­li­zei hat im Fe­bru­ar in Einsiedeln ei­nen Schwy­zer Po­li­zis­ten ver­haf­tet. Der Po­li­zist hat­te laut «Ta­ges-An­zei­ger» mit Waf­fen ge­han­delt. Bei der Fest­nah­me stell­ten die Be­am­ten vie­le Waf­fen si­cher – mehr, als sie mit ih­ren Fahr­zeu­gen ab­trans­por­tie­ren konn­ten. Dem Po­li­zis­ten wird un­ter an­de­rem Wi­der­hand­lung ge­gen das Kriegs­ma­te­ri­al­ge­setz und/oder das Waf­fen­ge­setz vor­ge­wor­fen. Es gilt die Un­schulds­ver­mu­tung.

Der Mann soll Teil ei­nes Du­os sein, das im Dar­knet Waf­fen zum Ver­kauf an­ge­bo­ten hat. Dar­un­ter Pis­to­len, Sturm­ge­weh­re und gar ein Scharf­schüt­zen­ge­wehr für über 10000 Eu­ro. Die Ver­haf­tung ging of­fen­bar auf Er­mitt­lun­gen deut­scher Be­hör­den zu­rück. Die­se hat­ten nach dem Amok­lauf vom Ju­li 2016 in Mün­chen nach dem Ur­sprung der Tat­waf­fe ge­sucht und sind in ei­nem Dar­knet-Fo­rum fün­dig ge­wor­den. Dort ver­kauf­te auch das Duo Waf­fen. Der Mann ist wie­der auf frei­em Fuss, das Ver­fah­ren läuft noch.

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