So grenzen Sie sich in den Fe­ri­en von der Ar­beit ab

ZÜ­RICH. Ein Gross­teil der Ar­beit­neh­mer schal­tet in den Fe­ri­en nicht rich­tig ab. Mit die­sen Tipps vom Ar­beits­psy­cho­lo­gen geht es bes­ser.

20 Minuten - Luzern - - Wirtschaft - VA­NES­SA SADECKY

In der Hän­ge­mat­te schnell mal Mails che­cken oder am Strand den An­ruf ei­nes Kun­den ent­ge­gen­neh­men: Ein Gross­teil der Ar­beit­neh­mer lässt sich in den Fe­ri­en von der Ar­beit ver­ein­nah­men. Das zeigt ei­ne Stu­die des Kar­rie­re­Netz­werks Lin­ke­din. 70 Pro­zent der Be­frag­ten ga­ben an, dass sie sich in den Fe­ri­en nicht von ih­rem Job los­reis­sen kön­nen. Sie che­cken bei­spiels­wei­se stän­dig ih­re Bü­ro­E­Mails.

Als Haupt­grund nen­nen die Be­frag­ten die Angst, die ver­pass­te Ar­beit nach den Fe­ri­en nicht nach­ho­len zu kön­nen. Wer sei­ne freie Zeit nicht rich­tig ge­niesst oder aus Angst gar kei­ ne Fe­ri­en nimmt, ris­kiert aus­zu­bren­nen, wie zahl­rei­che Stu­di­en be­le­gen. In der Lin­ke­dinStu­die aus den USA ga­ben 58 Pro­zent der Be­frag­ten an, sich aus­ge­brannt zu füh­len, wenn sie kei­ne Fe­ri­en neh­men konn­ten. 21 Pro­zent fühl­ten sich über­for­dert, und nur 3 Pro­zent ga­ben an, bei der Ar­beit krea­tiv zu sein, auch wenn die Er­ho­lungs­zeit fehl­te.

In der Schweiz dürf­te es ähn­lich aus­se­hen. Ar­beits­psy­cho­lo­ge Sil­van Wink­ler von der Un­ter­neh­mens­be­ra­tung Ave­nir Con­sul­ting gibt Tipps, wie man sich in den Fe­ri­en vor Ar­beits­über­las­tung schützt (sie­he Boxen un­ten).

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