Nsa­me do­mi­niert die Su­per Le­ague

BERN. Je­an- Pier­re Nsa­me steht nach 26 Run­den bei 23 To­ren und hat elf Tref­fer mehr auf dem Kon­to als sein ers­ter Ver­fol­ger. Zu­letzt war das Alex Frei ge­lun­gen.

20 Minuten - Luzern - - Vorderseit­e - EVA TEDESCO, SA­MU­EL WAL­DIS

YB-Stür­mer Je­an Pier­re Nsa­me trifft in der Su­per Le­ague nach Be­lie­ben. Der 27-jäh­ri­ge Ka­me­ru­ner steht nach 26 Run­den bei 23 Tref­fern. Da­mit hat er elf To­re Vor­sprung auf sei­nen nächs­ten Ver­fol­ger. Das letz­te Mal, dass ein

Stür­mer in der Schwei­zer Li­ga so do­mi­nant war und sei­ne Kon­kur­renz so weit hin­ter sich liess, war nach der Sai­son 2011/12. Da­mals hol­te sich die Tor­schüt­zen­kro­ne ein Schwei­zer Na­tio­nal­spie­ler.

Beim 6:0 von YB ge­gen Xa­max am Sams­tag steu­er­te Je­an-Pier­re Nsa­me be­reits die fünf­te Dou­blet­te in der lau­fen­den Sai­son ne­ben zwei Hattricks ge­gen Si­on im letz­ten No­vem­ber und ge­gen den FCZ bei. Ge­gen Xa­max wa­ren es für den 27-Jäh­ri­gen die Sai­son­to­re 22 und 23 (in 24 Ein­sät­zen). Im De­zem­ber hat­te sich der An­grei­fer zwar ei­ne Aus­zeit ge­nom­men und blieb oh­ne Tref­fer. Da­für mel­de­te er sich in der Rück­run­de um­so treff­si­che­rer zu­rück. Die lan­ge Co­ro­na-Pau­se und Geis­ter­spie­le konn­ten ihm nichts an­ha­ben. In sie­ben Spie­len nach der Win­ter­pau­se schoss der fran­zö­sisch-ka­me­ru­ni­sche Dop­pel­bür­ger acht To­re. Auf den Su­per-Le­ague-Re­kord von Sey­dou Do­um­bia aus der Sai­son 2009/10 mit 30 To­ren feh­len Nsa­me le­dig­lich sie­ben Tref­fer.

Der YB-Stür­mer ist der Kon­kur­renz längst ent­eilt. Als ers­ter Ver­fol­ger hat Ced­ric It­ten elf Tref­fer we­ni­ger auf dem Kon­to. So deut­lich hat zu­letzt Alex Frei die Kon­kur­renz vor acht Jah­ren ab­ge­hängt. Der ehe­ma­li­ge FCBStür­mer und Na­ti-Re­kord-Tor­schüt­ze hol­te sich in der Sai­son 2010/11 und 2011/12 zwei­mal in Fol­ge den Ti­tel des bes­ten Li­ga­Tor­schüt­zen. Am En­de der je­wei­li­gen Meis­ter­schaft be­trug sein Vor­sprung auf den ers­ten Ver­fol­ger elf To­re. Nsa­me blei­ben noch zehn Spiel­ta­ge, um den Vor­sprung aus­zu­bau­en.

Auf sei­ne Treff­si­cher­heit an­ge­spro­chen, hielt Nsa­me bei Teleclub aber den Ball flach und sag­te le­dig­lich, dass er stets ver­su­che, sein Bes­tes zu ge­ben und sei­ne Quo­te oh­ne die Kol­le­gen gar nicht mög­lich sei. Das Wich­tigs­te sei, ei­nen gu­ten Job als Stür­mer zu ma­chen. Ähn­lich be­schei­den bleibt er auch im In­ter­view auf der Club-Web­site. «Ich ha­be das Glück, star­ke Mit­spie­ler um mich her­um zu ha­ben. Von ih­ren Vor­la­gen pro­fi­tie­re ich ex­trem.»

KEYSTO­NE

Vor al­lem dank Je­an Pier­re Nsa­mes To­ren ste­hen die Young Boys wie­der an der Ta­bel­len­spit­ze.

Nsa­me (l.) macht es den Ge­gen­spie­lern (hier Djou­rou) nicht ein­fach. FRESH­FO­CUS Ver­fol­gen Sie den Auf­tritt YBs in Genf ge­gen Ser­vet­te auf 20mi­nu­ten.ch

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