Die Be­au­ty-bran­che ver­packt endlich et­was grü­ner

20 Minuten - St. Gallen - - COMMUNITY -

In der Mo­de sind jetzt so­gar Lu­xus­la­bels wie Guc­ci auf das The­ma Nach­hal­tig­keit auf­ge­sprun­gen. Gleich­zei­tig tut sich jetzt auch endlich in der Kos­me­tik­in­dus­trie et­was. Die Be­au­ty­bran­che pro­du­ziert mit un­re­cy­cel­ba­ren Plas­tik­ver­pa­ckun­gen näm­lich enorm viel Ab­fall – ge­mäss der Or­ga­ni­sa­ti­on Ze­ro Was­te wur­den ver­gan­ge­nes Jahr welt­weit über 120 Mil­li­ar­den Be­au­ty­ver­pa­ckun­gen her­ge­stellt. Das passt so gar nicht in ei­ne Zeit, in der die Nach­fra­ge nach um­welt­freund­li­chen Pro­duk­ten steigt. Ein Um­den­ken scheint aber mo­men­tan statt­zu­fin­den – auch ab­seits der boo­men­den Na­tur­kos­me­tik:

Die Lu­xus­mar­ke La Mer et­wa un­ter­stützt mit der Stif­tung Blue He­art Oce­ans Fund den Er­halt und die Säu­be­rung lo­ka­ler Ge­wäs­ser. Das La­bel Ri­tu­als setzt bei der Haut­pfle­ge­li­nie The Ri­tu­al of Na­mas­té auf ein Nach­füll­kon­zept. Neu­er­dings gibts so­gar im Main­stream Be­we­gun­gen hin zum Um­welt­schutz. Zum Bei­spiel bei Ki­ko Mi­la­no: Für die Make­up-kol­lek­ti­on Green Me wur­de un­ter an­de­rem Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al aus re­cy­cel­tem Pa­pier ver­wen­det. Der Trend hin zum nach­hal­ti­gen Kon­sum be­wegt al­so auch endlich die ge­sam­te Be­au­ty­bran­che da­zu, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.

Blue He­art Li­mi­ted Edi­ti­on Crè­me de la Mer, 490 Fr. von La Mer.

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