Ho­he Hür­den für schwar­ze Wäh­ler

Gei­sel­dra­ma in Ma­li War sie un­glaub­lich leicht­sin­nig? Oder un­glaub­lich mutig? Bea­tri­ce Stöck­li ging als Mis­sio­na­rin an ei­nen der ge­fähr­lichs­ten Or­te der Welt, wur­de ge­kid­nappt und wahr­schein­lich er­mor­det. Re­kon­struk­ti­on ei­nes Le­bens jen­seits je­der Norm.

Basler Zeitung - - Erste Seite - Mar­kus Häf­li­ger und Oli­ver Mei­ler

USA In Flo­ri­da hät­ten die­ses Jahr mehr als ei­ne Mil­li­on frü­he­re Straf­tä­ter erst­mals wäh­len dür­fen. Das hat das Volk in ei­ner Ab­stim­mung ent­schie­den. Doch bei der Um­set­zung bau­ten die Re­pu­bli­ka­ner ho­he Hür­den ein. Die Fol­ge: Sehr vie­le Be­trof­fe­ne, die meis­ten Schwar­ze und La­ti­nos, kön­nen wei­ter­hin nicht wäh­len. Die Un­ter­drü­ckung von Wäh­lern ist ein al­tes Pro­blem, das sich ge­ra­de neu zeigt. Auch et­wa in der Tat­sa­che, dass die Re­pu­bli­ka­ner die Zahl der Wahl­lo­ka­le re­du­zier­ten – vor­wie­gend in Ge­gen­den, in de­nen vie­le schwar­ze Wäh­ler le­ben. «Es geht dar­um, Min­der­hei­ten, Ar­me und Äl­te­re von der Wahl ab­zu­hal­ten», sagt die Rechts­pro­fes­so­rin Gil­da Da­ni­els.

Ih­re Lei­che wur­de bis jetzt nicht ge­fun­den. Es gibt nur die Zeu­gen­aus­sa­ge ei­ner 75-jäh­ri­gen Fran­zö­sin, die letz­te Wo­che in Ma­li von ei­ner is­la­mis­ti­schen Ter­ror­grup­pe frei­ge­las­sen wur­de.

Die Frau heisst So­phie Pé­tro­nin. Zu­rück in Frank­reich, sitzt sie am 9. Ok­to­ber mit Prä­si­dent Em­ma­nu­el Ma­cron auf ei­nem So­fa und er­zählt ihm da­von, wie sie ih­re drei­ein­halb­jäh­ri­ge Gei­sel­haft über­stan­den hat. Plötz­lich platzt es aus ihr her­aus: «Für die Schwei­ze­rin ist es zu spät.»

Die Schwei­ze­rin, das ist Bea­tri­ce Stöck­li aus Ba­sel. Über drei Jah­re lang ha­ben die zwei Frau­en ihr Schick­sal ge­teilt. Bei­de sind in Ma­li von Is­la­mis­ten ent­führt wor­den, Stöck­li im Ja­nu­ar 2016, Pé­tro­nin im Fe­bru­ar 2017. Mit an­de­ren Gei­seln wer­den sie kreuz und quer durch die Sa­ha­ra ge­schleppt, jah­re­lang. Bis es An­fang Sep­tem­ber, nur ei­nen Mo­nat vor Pé­tro­nins Be­frei­ung, zum Dra­ma kommt.

Bea­tri­ce Stöck­li ha­be sich mit den Ent­füh­rern ge­strit­ten, zum x-ten Mal, er­zählt Pé­tro­nin ih­rem Prä­si­den­ten. Dann hät­ten die Män­ner sie «hin­ter ei­ne Dü­ne» ge­zerrt, man ha­be ei­nen Schuss ge­hört, und Stöck­li sei nicht mehr zu­rück­ge­kom­men. «Da­nach hat nie­mand mehr von ihr ge­spro­chen, und wir ha­ben un­ser La­ger ge­wech­selt», er­klär­te So­phie Pé­tro­nin ge­mäss der In­ter­net­zei­tung «Me­dia­part», die beim Ge­spräch mit Ma­cron da­bei war.

Am Abend des glei­chen Ta­ges er­klärt das Schwei­zer Aus­sen­de­par­te­ment (EDA) Bea­tri­ce Stöck­li per Com­mu­ni­qué für tot. Auf Twit­ter schreibt Aus­sen­mi­nis­ter Igna­zio Cas­sis: «Ich ver­ur­tei­le die­se grau­sa­me Tat.»

Wer war die­se Schwei­ze­rin, die al­lem An­schein nach mit­ten in der Sa­ha­ra exe­ku­tiert wur­de? Und war­um war sie über­haupt dort, ob­wohl ihr von al­len Sei­ten da­von ab­ge­ra­ten wur­de?

«Ein frei­es Elek­tron» in der Kir­chen­land­schaft

Ge­bo­ren wird Bea­tri­ce Stöck­li am 5. Ju­ni 1960. Schon in der Schweiz zieht es sie an Or­te, die die meis­ten Leu­te mei­den. In den 1990er-Jah­ren ist sie bei der evan­ge­li­schen Mit­ter­nachts­mis­si­on in Ba­sel an­ge­stellt. Sie küm­mert sich auf der Stras­se um Dro­gen­ab­hän­gi­ge, Pro­sti­tu­ier­te, Rand­stän­di­ge.

Ih­re Auf­ga­be sieht sie so: «Ist es denn nicht so, dass Men­schen durch un­se­re Lie­be er­fah­ren, dass Gott sie nicht auf­ge­ge­ben hat, son­dern nicht auf­hört zu hof­fen für je­den von uns?» Das schreibt Stöck­li da­mals in ei­nem Rund­brief, aus dem das evan­ge­li­sche Ma­ga­zin «Idea Spek­trum» die­se Wo­che zi­tiert hat.

Stöck­li hat Ver­bin­dun­gen zur Frei­kir­che Ac­tion Bi­b­li­que und zur Evan­ge­lisch-me­tho­dis­ti­schen Kir­che. Doch auf Dau­er ir­gend­wo ein­bin­den lässt sie sich nie. Bea­tri­ce Stöck­li sei ein «frei­es Elek­tron» in der Kir­chen­land­schaft, schreibt ein­mal das evan­ge­li­sche On­li­ne­ma­ga­zin Laf­ree.in­fo.

Kir­chen­leu­te, die frü­her mit Stöck­li zu tun hat­ten, be­schrei­ben sie al­le ähn­lich: als en­ga­gier­te Frau mit ei­nem gros­sen Her­zen für Gott und die Men­schen – und mit ei­nem har­ten Kopf. «Pio­nier­haft» nen­nen das die ei­nen, «stur» die an­de­ren.

En­de der 1990er-Jah­re geht Stöck­li für ein Mis­si­ons­prak­ti­kum nach Bur­ki­na Fa­so. Schon da­mals er­zählt sie an­de­ren Mis­sio­na­ren, Gott ha­be ihr ge­sagt, sie müs­se nach Tim­buk­tu.

Tat­säch­lich zieht Stöck­li 2002 im Auf­trag der deut­schen Mis­si­ons­ge­sell­schaft Neu­es Le­ben Afri­ka in die Oa­sen­stadt am Rand der Sa­ha­ra, ge­nannt die «Per­le der Wüs­te», ein Unesco-Welt­kul­tur­gut. Doch nach we­ni­gen Jah­ren kommt der Mis­si­ons­lei­ter Jörn Andre zum Schluss: «Das ist zu ge­fähr­lich für ei­ne Frau.» Doch Stöck­li, er­zählt Andre, ha­be ih­ren gött­li­chen Auf­trag wei­ter­hin in Tim­buk­tu ge­se­hen.

Sie bleibt, fort­an auf sich al­lein ge­stellt. Of­fen­bar schi­cken ihr Be­kann­te aus der Schweiz je­weils et­was Geld. Zu­dem ver­kauft sie auf der Stras­se Blu­men und an­de­re Klei­nig­kei­ten.

Im April 2012 wird Tim­buk­tu noch ge­fähr­li­cher – erst recht für christ­li­che Mis­sio­na­re. Is­la­mis­ti­sche Ter­ror­grup­pen be­set­zen die Stadt. Von den we­ni­gen Chris­ten flie­hen fast al­le, selbst ein­hei­mi­sche Pas­to­ren und ih­re Ge­mein­den. Doch ei­ne bleibt: die weis­se Frau, die auf den Stras­sen christ­li­che Schrif­ten ver­teilt.

Noch im glei­chen Mo­nat pas­siert es: Stöck­li wird von Ji­ha­dis­ten ent­führt. Nach nur neun Ta­gen kommt sie frei – auf

Ver­mitt­lung von Bur­ki­na Fa­so. Ein bur­ki­ni­scher Ge­ne­ral fliegt Stöck­li im He­li­ko­pter aus Ma­li aus. Zu­vor sol­len die Ji­ha­dis­ten Stöck­li ge­warnt ha­ben: Beim nächs­ten Mal wer­de sie ster­ben. Auch Schwei­zer Di­plo­ma­ten be­kni­en Stöck­li, nicht zu­rück­zu­ge­hen. Ver­geb­lich.

Son­der­mis­si­on Stöck­li schei­ter­te

Im Ju­li 2014 schickt das EDA Mir­ko Man­zo­ni, sei­nen Ent­wick­lungs­hil­fe-Chef in Ma­li, für ei­ne Son­der­mis­si­on nach Tim­buk­tu. Es ist ei­ne Art letz­ter Ver­such, Stöck­li doch noch da­von zu über­zeu­gen, die Stadt end­lich zu ver­las­sen. Man­zo­ni trifft sie in ih­rem Haus mit Lehm­wän­den und ge­stampf­tem Erd­bo­den. Stöck­lis Ar­beit ha­be ihn be­ein­druckt, er­zählt Man­zo­ni. Sie ha­be sich für die Ärms­ten ein­ge­setzt.

Von den lo­ka­len Be­hör­den wird die Schwei­ze­rin re­spek­tiert. Ous­ma­ne Hal­lé, der lang­jäh­ri­ge

Bür­ger­meis­ter Tim­buk­tus, sel­ber Mus­lim, er­zählt am Te­le­fon, Bea­tri­ce Stöck­li sei in der Stadt ge­schätzt wor­den, «trotz ih­rer Re­li­gi­on». Je­den Mor­gen hät­ten et­wa zwan­zig ar­me Kin­der bei Stöck­li Früh­stück be­kom­men – und nach der Schu­le ha­be sie ih­nen Abend­es­sen ge­ge­ben.

Mir­ko Man­zo­ni ist ein ge­wief­ter Un­ter­händ­ler; ei­ni­ge Jah­re nach dem Tref­fen mit Stöck­li wird er in Mo­çam­bi­que ei­nen be­deu­ten­den Frie­dens­ver­trag ver­mit­teln. Doch an Bea­tri­ce Stöck­li pral­len al­le sei­ne Über­zeu­gungs­küns­te ab. «Ich ha­be ihr so­gar ei­nen Job bei der De­za an­ge­bo­ten», er­in­nert er sich. «Sie hät­te sich in der Haupt­stadt Ba­ma­ko um ar­me Kin­der küm­mern kön­nen.» Doch Stöck­li ha­be ge­ant­wor­tet, Je­sus Chris­tus ha­be sie nach Tim­buk­tu ge­schickt. «Was will man da ma­chen?» Man­zo­ni rap­por­tiert nach Bern, sei­ne Son­der­mis­si­on Stöck­li sei ge­schei­tert.

Vier Jah­re und acht Mo­na­te in Gei­sel­haft

An­dert­halb Jah­re spä­ter, am 7. Ja­nu­ar 2016, klop­fen in der Nacht be­waff­ne­te Män­ner an Stöck­lis Haus­tür und neh­men sie mit. In ei­nem Vi­deo be­kennt sich ei­ne Al-Qai­da-na­he Ter­ror­grup­pe da­zu. Im Aus­tausch für Stöck­li ver­langt sie die Frei­las­sung von in­haf­tier­ten Ji­ha­dis­ten.

Für Stöck­li be­ginnt ei­ne Gei­sel­haft, die vier Jah­re und acht Mo­na­te dau­ern wird. Die Um­stän­de die­ses Mar­ty­ri­ums sind erst bruch­stück­haft be­kannt. Die ein­zi­gen Qu­el­len sind Pé­tro­nin und drei an­de­re Gei­seln, die mit der Fran­zö­sin frei­ge­kom­men sind: ein ma­li­scher Po­li­ti­ker so­wie ein Pries­ter und ein In­ge­nieur aus Ita­li­en.

Laut den zwei Ita­lie­nern wa­ren sie to­tal neun Gei­seln. Män­ner und Frau­en sei­en ge­trennt fest­ge­hal­ten wor­den. Ei­ni­ge da­von sind noch im­mer in Ge­fan­gen­schaft. Pé­tro­nin er­zählt in den Me­di­en, die Ent­füh­rer hät­ten sich gut um sie ge­küm­mert und so­gar mehr­mals ei­nen Arzt ins La­ger ge­holt.

Der Pries­ter er­zählt ge­mäss ita­lie­ni­schen Me­di­en, zu­nächst ha­be man ih­nen Lin­sen mit Zwie­beln zum Es­sen ge­ge­ben. «Ei­nes Ta­ges brach­ten sie uns Mehl, und wir ha­ben ge­lernt, in Lö­chern im Sand Brot zu ba­cken. Von da an as­sen wir Brot mit Zwie­beln, Brot mit Zu­cker, Brot mit Salz.»

Ein­mal ge­lingt ei­ner an­de­ren ita­lie­ni­schen Gei­sel die Flucht. Da­nach wer­den die zwei Ita­lie­ner für ein­ein­halb Mo­na­te an ei­nen Ast ge­ket­tet.

Zu Hau­se im Ba­sel­biet hofft Stöck­lis Mut­ter all die Jah­re ver­zwei­felt auf die Rück­kehr ih­rer Toch­ter. Im Ok­to­ber 2019 ver­öf­fent­licht Stöck­lis Bru­der auf Youtu­be ein Vi­deo, in dem er die Chefs der ver­ant­wort­li­chen Ji­ha­dis­ten­grup­pe na­ment­lich an­spricht. Er er­zählt von Bea­tri­ces heu­te 85-jäh­ri­ger Mut­ter, die vor ih­rem Tod nur noch ei­nen Wunsch ha­be: ih­re Toch­ter noch­mals in die Ar­me zu schlies­sen. «Las­sen Sie Bea­tri­ce bit­te ge­hen», fleht der Bru­der die Kid­nap­per an. «Las­sen Sie Gna­de wal­ten!»

In der Wüs­te ver­su­chen die Ent­füh­rer der­weil, ih­re Gei­seln da­zu zu brin­gen, zum Is­lam zu kon­ver­tie­ren. Der ita­lie­ni­sche In­ge­nieur sagt, er ha­be nur ge­tan als ob. Der Pries­ter sagt, er ha­be sich heim­lich ei­nen Ro­sen­kranz ge­bas­telt und ge­be­tet. So­phie Pé­tro­nin je­doch bit­tet nach ih­rer Frei­las­sung öf­fent­lich um «Al­lahs Se­gen und Gna­de für Ma­li». Sie sei jetzt Mus­li­min, sagt sie zu Jour­na­lis­ten. «Ihr nennt mich So­phie, aber ihr habt Ma­ri­am vor euch.»

Vie­le un­ge­klär­te Fra­gen zu Stöck­lis Tod

Wie hat Bea­tri­ce Stöck­li auf die Be­keh­rungs­ver­su­che ih­rer Ent­füh­rer re­agiert? Und war­um schlep­pen die­se ei­ne Gei­sel zu­erst vier­ein­halb Jah­re durch die Wüs­te, um sie dann doch zu tö­ten? Hat ein Ji­ha­dist im Af­fekt ab­ge­drückt, weil Stöck­li ihn ge­nervt hat? Oder ha­ben die Kid­nap­per schlicht nie­man­den ge­fun­den, der für Stöck­li Lö­se­geld be­zahlt hät­te?

Ma­li­sche Jour­na­lis­ten be­rich­ten von Mil­lio­nen­be­trä­gen, die für die an­de­ren Gei­seln ge­flos­sen sei­en. Al­lein Ita­li­en ha­be sechs Mil­lio­nen Eu­ro auf den Tisch ge­legt, be­haup­tet die ita­lie­ni­sche Zei­tung «Il Fo­glio». Ge­si­chert ist, dass der ma­li­sche Staat im Tausch für die Gei­seln rund zwei­hun­dert Ge­fan­ge­ne frei­las­sen muss­te – dar­un­ter auch is­la­mis­ti­sche Kämp­fer.

Ei­ne letz­te, heik­le Fra­ge: Ist es ganz si­cher, dass Bea­tri­ce Stöck­li tot ist? Oder könn­te der Schuss hin­ter der Dü­ne auch ei­ne Ins­ze­nie­rung ge­we­sen sein?

Das EDA be­ruft sich in sei­nem Com­mu­ni­qué vom 9. Ok­to­ber, in dem es Stöck­lis Tod ver­mel­det, ein­zig und al­lein auf Pé­tro­nins Zeu­gen­aus­sa­ge. Zwar sagt auch der ita­lie­ni­sche In­ge­nieur, es sei da­mals ein Schuss ge­fal­len. Aber auch er hat ihn nur ge­hört – und nichts ge­se­hen.

Vi­el­leicht weiss die 75-jäh­ri­ge So­phie Pé­tro­nin noch et­was mehr. Zur­zeit hält sie sich in der Schweiz auf, bei ih­rem Sohn, der in Por­ren­truy JU ein Re­stau­rant be­treibt. Doch Pé­tro­nin will sich mo­men­tan nicht zu Stöck­li äus­sern. Zu­erst wer­de sei­ne Mut­ter beim Bun­des­amt für Po­li­zei (Fed­pol) ih­re Aus­sa­ge ma­chen – und dann mit Stöck­lis Bru­der re­den, teilt ihr Sohn mit.

Ver­fü­gen die Bun­des­be­hör­den vi­el­leicht noch über wei­te­re, bis­her nicht be­kann­te, be­last­ba­re­re Be­le­ge für Stöck­lis Tod? Das EDA ant­wor­tet auf die­se Fra­ge nur, «der­zeit» ge­be es dem Pres­se­com­mu­ni­qué vom 9. Ok­to­ber nichts hin­zu­fü­gen.

Die Ji­ha­dis­ten sol­len Stöck­li ge­warnt ha­ben: Beim nächs­ten Mal wer­de sie ster­ben.

Foto: AFP

Die Schwei­zer Mis­sio­na­rin Bea­tri­ce Stöck­li. «Pio­nier­haft» wur­de sie ge­nannt. Aber auch «stur».

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