Am Schluss: Ver­an­stal­ter zie­hen po­si­ti­ve Bi­lanz

Stil­ler Has be­scher­ten am Sonn­tag­abend dem Fes­ti­val Am Schluss ei­nen vol­len Mühle­platz. Nach dem ge­lun­ge­nen Fi­na­le zieht Or­ga­ni­sa­tor Marc Schär Bi­lanz.

Berner Oberlander - - Region -

Schlecht für den Pla­ne­ten, gut fürs Fes­ti­val Am Schluss: Nur an ei­nem von zwölf Kon­zert­aben­den reg­ne­te es, sonst im­mer wärm­te die Son­ne den Mühle­platz. 15 000 Leu­te be­such­ten das Fes­ti­val, schätzt Marc Schär, Ge­schäfts­füh­rer der Ca­fé-Bar Mok­ka, die das Fes­ti­val or­ga­ni­sier­te. «Das ent­spricht un­se­ren Er­war-

tun­gen.» Be­son­ders be­liebt sei­en die Kon­zer­te von Trou­bas Ka­ter und Stil­ler Has ge­we­sen: «Al­les lief am Li­mit, der Platz stiess an sei­ne Gren­zen.»

Zwi­schen­fäl­le gab es kei­ne. «Die Leu­te von Crew und Tech­nik sind ein ein­ge­spiel­tes Team und ar­bei­te­ten su­per», so Schär. Ei­ne Grat­wan­de­rung sei der Mix des Pro­gramms ge­we­sen: zu­gäng­lich oder spe­zi­ell, be­kannt oder un­be­kannt. Zwi­schen die­sen Po­len muss­te Schär ab­wä­gen. «Mehr­heit­lich ist uns das gut ge­lun­gen.»

«Kei­ne Stras­sen­mu­sik für ei­nen Ein­fränk­ler»

Ob Schärs Ein­druck stimmt, spie­gelt sich in der Kol­lek­te. «Es ist ei­ne Chal­len­ge, den Leu­ten auf ei­ne gu­te Art rü­ber­zu­brin­gen, dass die Kon­zer­te kei­ne Stras­sen­mu­sik sind, die man mit ei­nem Ein­fränk­ler wür­digt.» Wie viel Geld zu­sam­men­kam, will Schär nicht ver­ra­ten. Er sei aber zu­frie­den mit dem Be­trag. Be­son­ders ge­schätzt hat Schär die Am­bi­an­ce: «Ob­wohl die Büh­ne mit­ten in der Stadt steht, ent­stand oft ei­ne in­ti­me Stim­mung.» Auch mit ge­wis­sen Mu­si­kern: So fühl­ten sich die Dä­nen und Fin­nen der Band Li­ima der­art wohl in Thun, dass sie mehr­mals in die Aa­re hüpf­ten und Run­den fuh­ren auf dem Rie­sen­rad. Schär: «Un­auf­ge­regt und un­kom­pli­ziert. Skan­di­na­vi­er wie aus dem Bil­der­buch.»

Nächs­tes Jahr ei­ne hal­be St­un­de län­ger Kon­zer­te?

Er hofft, dass im nächs­ten Jahr die Kon­zert­dau­er um ei­ne hal­be St­un­de ver­län­gert wer­den kann, auf zwei­ein­halb St­un­den. «So könn­ten wir ei­ne Vor­band auf­tre­ten las­sen und der Thu­ner Sze­ne ei­ne Platt­form bie­ten.» Er wer­de mit dem In­nen­stadt­leist dar­über ver­han­deln. Fla­via von Gun­ten

«Ob­wohl die Büh­ne mit­ten in der Stadt steht, ent­stand oft ei­ne in­ti­me Stim­mung.»

Or­ga­ni­sa­tor Marc Schär

Fo­to: Raf­fa­el Thiel­mann

Zum Schluss des Fes­ti­vals Am Schluss war der Mühle­platz beim Kon­zert von Stil­ler Has noch ein­mal prop­pen­voll.

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