Auf dem Weg zum Ein­par­tei­en­staat

Berner Oberlander - - Ausland -

Bei der um­strit­te­nen Par­la­ments­wahl hat die ehe­mals mar­xis­tisch-le­ni­nis­ti­sche Par­tei Volks­par­tei (CPP) von Mi­nis­ter­prä­si­dent Hun Sen mög­li­cher­wei­se al­le 125 Sit­ze in der Na­tio­nal­ver­samm­lung ge­won­nen, wie aus ei­ner in­ter­nen Ana­ly­se der Par­tei her­vor­geht. In­ter­na­tio­nal wird die Wahl von Sonn­tag hef­tig kri­ti­siert. Die USA be­zeich­ne­ten sie als we­der frei noch fair. An­de­re spre­chen von ei­ner «Far­ce». Mit dem Wah­l­er­folg si­cher­te sich Hun Sen, der das süd­ost­asia­ti­sche Land be­reits seit 33 Jah­ren re­giert, ei­ne wei­te­re Amts­zeit. Die wich­tigs­te Op­po­si­ti­ons­par­tei hat­te er ver­gan­ge­nes Jahr ver­bie­ten las­sen, so­dass die CPP kei­ner­lei ernst­haf­te Kon­kur­renz mehr hat­te. sda

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