NHL-Cracks in Bern

Berner Oberlander - - Sport -

Zur­zeit fin­det in Bern das Pro­s­pect Camp des Na­tio­nal­teams statt. Mit da­bei sind die NHL-Stür­mer Ni­co Hi­schier und Ti­mo Mei­er.

Zu­ge­ge­ben: Bei die­sen hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren sind die Ge­dan­ken an Eis ver­lo­ckend, je­ne an Eis­ho­ckey aber weit, weit weg. Ganz nah ist aber zur­zeit das Schwei­zer Eis­ho­ckey-Na­tio­nal­team. Coach Patrick Fi­scher hat 23 Spie­ler für das Pro­s­pect Camp in der Ber­ner Post­fi­nan­ce-Are­na auf­ge­bo­ten. Es han­delt sich um Ak­teu­re zwi­schen 19 und 25 Jah­ren, die das Spiel­sys­tem der Na­tio­nal­mann­schaft ken­nen ler­nen oder ver­tie­fen sol­len, da­mit ih­nen der­einst der Über­tritt in die Aus­wahl leich­ter­fal­len wird. Über der Idee steht der Ho­ri­zont Heim­welt­meis­ter­schaft 2020 in der Schweiz.

Öf­fent­li­ches Trai­ning

Es han­delt sich da­bei kei­nes­wegs um ein Auf­ge­bot von No­bo­dys – im Ge­gen­teil: An­ge­führt wird die Aus­wahl von den NHL-Youngs­ters Ni­co Hi­schier (New Jer­sey De­vils) und Ti­mo Mei­er (San Jo­se Sharks). Am Don­ners­tag (2. Au­gust) fin­det in der Trai­nings­hal­le der Post­fi­nan­ce-Are­na von 10.30 bis 12 Uhr ei­ne öf­fent­li­che Übungs­ein­heit statt. Im An­schluss gibt es für die Fans die Ge­le­gen­heit, Sel­fies zu ma­chen und Au­to­gram­me zu ho­len. rek Ney­mars «Selbst­kri­tik». Su­per­star Ney­mar hat sich in ei­nem Vi­deo erst­mals zu sei­nen Schau­spiel­ein­la­gen bei der WM in Russ­land ge­äus­sert. «Ihr mögt den­ken, dass ich es über­trei­be. Und manch­mal über­trei­be ich es auch. Aber die Wahr­heit ist, dass ich auf dem Platz lei­de», sag­te der Bra­si­lia­ner im äus­serst pa­the­tisch in­sze­nier­ten Clip, den er über die so­zia­len Netz­wer­ke ver­brei­te­te. «Ich ha­be lan­ge ge­braucht, um eu­re Kri­tik zu ak­zep­tie­ren», sagt Ney­mar wei­ter. Nach der WM ha­be er dann in den Spie­gel ge­schaut, nun sei er ein neu­er Mensch: «Ich bin hin­ge­fal­len. Aber nur wer hin­fällt, kann auch wie­der auf­ste­hen.» Skof­te­rud tot auf­ge­fun­den. Die Nor­we­ge­rin Vi­be­ke Skof­te­rud ist töd­lich ver­un­fallt. Die 38-Jäh­ri­ge, die mit der Frau­en­staf­fel zwi­schen 2005 und 2011 Olym­pia­Gold und zwei­mal WM-Gold ge­won­nen hat­te, wur­de in der Nacht auf Sonn­tag zu­erst ver­misst. Spä­ter fand man sie auf der In­sel St. He­le­na im Sü­den Nor­we­gens tot auf. In der Nä­he der Lei­che be­fand sich ein Jet­ski, wes­halb man ei­nen Un­fall als To­des­ur­sa­che an­nimmt. Kein «Ve­lo-Do­ping». Der Welt­ver­band UCI führ­te an der Tour de Fran­ce um­fas­sen­de Kon­trol­len durch, um ver­steck­te Mo­to­ren in den Ve­los auf­zu­spü­ren. Ge­gen 3000 Renn­rä­der wur­den per Ma­gnet-Scan-Tech­no­lo­gie oder mit Rönt­gen­strah­len ge­prüft. Die Ve­los des Etap­pen­sie­gers und des Mail­lot-jau­ne-Trä­gers ge­hör­ten im­mer da­zu. Zu­sätz­lich setz­ten die Kon­trol­leu­re wäh­rend der Etap­pen Ka­me­ras zur Wär­me­mes­sung ein. Al­le Tests fie­len ne­ga­tiv aus – al­so kein «Ve­lo-Do­ping».

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