SCHLA­FEN

Das Magazin - - N° 34 — 25. August 2018 - Tho­mas Gsel­la

In man­chen Zei­ten sinkt man gern Meer­tief ins tie­fe Schla­fen. Im Schla­fen sind die Wa­chen fern: Kein Kläf­fer droht den Scha­fen.

Man rutscht aus den Er­eig­nis­sen Und lässt die Welt sich dre­hen Im Tanz aus Kram, Er­zeug­nis­sen, Ge­re­de und Ge­sche­hen.

In die­sen Zei­ten sinkt man kaum. Man schreckt auf, kaum ver­sun­ken, Und ei­ne Fra­ge steht im Raum: «Wie vie­le sind er­trun­ken?»

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