ABB kauft K-Tek

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Der Ener­gie-und Au­to­ma­ti­ons­tech­nik­kon­zern ABB will die ame­ri­ka­ni­sche K-Tek mit Sitz in Pr­ai­rie­vil­le, Loui­sia­na, über­neh­men. Sie ist ak­tiv in der Mess­tech­nik für die Öl-und Gas­in­dus­trie und er­ar­bei­tet rund 50 Mio.$ Um­satz. K-Tek zählt über 250 Be­schäf­tig­te an Stand­or­ten in den USA, Chi­na, den Nie­der­lan­den, In­di­en und Süd­afri­ka. Sie wird in die Di­vi­si­on Pro­zess­au­to­ma­ti­on in­te­griert und füllt dort tech­no­lo­gi­sche Lü­cken; Sor­ti­ments­über­lap­pun­gen gibt es kei­ne. Das Sy­ner­gie­po­ten­zi­al be­steht dar­in, die­se zu­sätz­li­chen Kom­pe­ten­zen auf der glo­ba­len Platt­form von ABB in neue Re­gio­nen und Kun­den­krei­se zu tra­gen. Der Ver­kaufs­preis wird nicht be­kannt­ge­ge­ben. Die Trans­ak­ti­on soll­te noch im lau­fen­den zwei­ten Quar­tal ab­ge­schlos­sen wer­den. Die­se klei­ne­re Er­gän­zungs­ak­qui­si­ti­on ist stra­te­gisch sinn­voll. Mit wei­te­ren ähn­li­chen Schrit­ten ist zu rech­nen. ABB blei­ben dank der Aus­rich­tung des Kon­zerns auf Me­ga­trends wie Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Schwel­len­märk­te und leis­tungs­fä­hi­ge­re Strom­net­ze ei­ne Kern­an­la­ge, wenn­gleich auf kur­ze Frist nicht mit viel Schwung im Kurs zu rech­nen ist. ri­sche Di­enst­leis­tun­gen. Bis zur Markt­zu­las­sung wer­den noch ei­ni­ge Jah­re ver­strei­chen. Das Un­ter­neh­men er­war­tet kei­nen rie­si­gen Um­satz aus dem Auf­trag, er­ach­tet Krebs­v­ak­zi­ne aber als in­ter­es­san­tes po­ten­zi­el­les Ein­satz­ge­biet für Pep­ti­de. An­de­re Un­ter­neh­men for­schen an ähn­li­chen Pro­duk­ten, die prä­ven­tiv – be­vor bös­ar­ti­ge Zell­mu­ta­tio­nen ein­set­zen – ver­ab­reicht wer­den sol­len. Die Ak­ti­en Ba­chem ha­ben sich in jüngs­ter Zeit ver­gli­chen mit an­de­ren Fein­che­mie­wer­ten gut ge­hal­ten und no­tie­ren auf dem Ni­veau von An­fang Jahr. Im Sek­tor­ver­gleich sind sie al­ler­dings hoch be­wer­tet, be­son­ders ge­mes­sen an Um­satz und Buch­wert. Da­her ist der Raum für kurz­fris­ti­ge Avan­cen be­schränkt. Swiss Ex­ch­an­ge ko­tiert. Das Ge­schäfts­mo­dell des Un­ter­neh­mens ist un­klar (sie­he «Ak­ti­en­füh­rer» der «Fi­nanz und Wirt­schaft»). Der Emit­ten­ten­aus­schuss der SIX Swiss Ex­ch­an­ge hat­te GNR auf Ge­such hin aus­nahms­wei­se be­wil­ligt, den Ge­schäfts­be­richt 2009 erst am 31. Mai 2010 zu ver­öf­fent­li­chen. Die­se Frist wur­de nicht ein­ge­hal­ten. Da­her wur­de der Han­del mit den Ak­ti­en per 2. Ju­ni ein­ge­stellt, bis GNR den Ge­schäfts­be­richt 2009 re­gel­kon­form pu­bli­ziert. Die Ein­lei­tung ei­ner Un­ter­su­chung bleibt vor­be­hal­ten. Das Auf­recht­er­hal­ten der Ko­tie­rung von GNR ist aus Sicht von «Fi­nanz und Wirt­schaft» sinn­los. Die Ak­ti­en ha­ben kei­ne An­la­ge­qua­li­tät und sind zu mei­den. ver­se Take­over zu über­neh­men. An der Ge­ne­ral­ver­samm­lung vom 29. Ju­ni wer­den die COS-Ak­tio­nä­re über ei­ne Ka­pi­tal­er­hö­hung ge­gen Sach­ein­la­ge un­ter Aus­schluss des Be­zugs­rechts be­fin­den. Wie das Un­ter­neh­men am Frei­tag nach Bör­sen­schluss mit­teil­te, ist vor­ge­se­hen, dass der I.P.S.-Be­sit­zer Jo­han­nes Kel­ders nach der Trans­ak­ti­on 79% der Ak­ti­en COS hal­ten wird. COS Com­pu­ter Sys­tems soll in I.P.S. In­no­va­ti­ve Pa­cka­ging So­lu­ti­ons um­fir­miert wer­den. Die neue Ge­sell­schaft wird den Sitz in Baar ha­ben. Sie wech­selt in den Do­mestic Stan­dard der SIX. Vor Be­kannt­ga­be der Neu­or­ga­ni­sa­ti­on no­tier­ten die kaum ge­han­del­ten COS zu 7.60 Fr.

Por­trät

ver­mit­telt hoch­wer­ti­ge Lie­gen­schaf­ten in und um Zü­rich.

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