Fond­shaus Ju­pi­ter strebt an die Bör­se

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Der Ver­mö­gens­ver­wal­ter Ju­pi­ter Fund Ma­nage­ment will sich trotz wid­ri­gem Markt­um­feld dem Pu­bli­kum öff­nen. Ge­plant ist, 122,4 Mio. Ak­ti­en zum Preis von je 150 bis 210p zu emit­tie­ren. An­ge­nom­men, der Emis­si­ons­preis kommt in der Mit­te der Preis­span­ne auf 180p zu lie­gen, wür­den dem Un­ter­neh­men und den Al­t­ak­tio­nä­ren 220 Mio. £ (370 Mio. Fr.) zu­flies­sen. Haupt­nutz­nies­ser wä­ren die bis­he­ri­gen Ei­gen­tü­mer (Pri­va­te-Equi­ty-Ge­sell­schaft TA As­so­cia­tes so­wie das Ma­nage­ment), die 174 Mio. £ er­hiel­ten. 30 Mio. £ sol­len zum Ab­bau der Ver­schul­dung ein­ge­setzt wer­den, die da­durch auf Brut­to­ba­sis von 283 Mio. £ ge­senkt wer­den könn­te. Die rest­li­chen 16 Mio. £ wür­den die Kos­ten des Bör­sen­gangs de­cken. Was die Er­folgs­aus­sich­ten des IPO an­be­langt, sind Zwei­fel an­ge­bracht. En­de 2009 wa­ren ge­gen 90% der von Ju­pi­ter ver­wal­te­ten Ver­mö­gen von 19,5 Mrd.£ in Ak­ti­en an­ge­legt. We­gen der Bör­sen­kor­rek­tur dürf­te die Po­pu­la­ri­tät von Ak­ti­en­fonds zu­min­dest auf kür­ze­re Sicht lei­den.

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