An­ti­kes Vor­spiel zur Bas­ler Art

Finanz und Wirtschaft - - KUNSTMARKT - CFC

Wer vor dem Pflicht­be­such der Art Ba­sel noch ein­mal an­stän­dig es­sen, ge­nuss­voll fla­nie­ren und gu­te Kunst zu tiefs­ten Prei­sen kau­fen möch­te, soll­te die Brus­sel An­ci­en Art Fair (www.baaf.be) nicht ver­pas­sen. Vom 9. bis 15. Ju­ni zei­gen hier sech­zehn An­ti­ken­händ­ler aus Eu­ro­pa und Ame­ri­ka gros­se und klei­ne Meis­ter­wer­ke ägyp­ti­scher, grie­chi­scher, rö­mi­scher und wei­te­rer an­ti­ker Kunst, und zwar zu Prei­sen von we­ni­gen hun­dert Eu­ro.

Die Ver­bin­dung zur Bas­ler Mo­der­ne­mes­se ist da­bei für Ken­ner en­ger als ver­mu­tet, fin­det man dar­un­ter doch so man­ches Kunst­werk, das auch ei­nen Al­ber­to Gi­a­co­met­ti oder ei­nen Pi­cas­so be­geis­tert und an­ge­regt hät­te. Ih­ren un­ver­gleich­li­chen Reiz ver­dankt die Baaf auch ih­rer be­son­de­ren Aus­tra­gungs­form. Statt in schlecht kli­ma­ti­sier­ten, an Kunst­le­ge­bat­te­ri­en er­in­nern­den Mes­se­hal­len fin­det die Welt­mes­se für An­ti­ken näm­lich in Ga­le­ri­en ver­teilt mit­ten im Brüss­ler Gour­met-und Ga­le­ri­en­quar­tier um den Place du Grand Sa­blon her­um statt.

Par­al­lel zur Baaf fin­den vom 9. bis 13. Ju­ni die Brus­sels Un-Eu­ro­pean Art Fair (www. bru­ne­af.com) für afri­ka­ni­sche, ozea­ni­sche und eth­no­gra­fi­sche Kunst so­wie die Brus­sels Ori­en­tal Art Fair (www.boaf­air.be) für asia­ti­sche Kunst statt. Zu­sam­men bie­ten die­se An­läs­se ei­ne idea­le Ge­le­gen­heit, sich mit den an­ti­ken und mit den aus­ser­eu­ro­päi­schen Wur­zeln der Kunst des 20. und 21. Jh. ver­traut zu ma­chen.

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