Klein­ge­wer­be schöpft Zu­ver­sicht

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Das Ver­trau­en im ame­ri­ka­ni­schen Klein­ge­wer­be ist im Mo­nat Mai auf den höchs­ten Stand seit Sep­tem­ber 2008 ge­stie­gen. Das gab am Di­ens­tag die Na­tio­nal Fe­de­ra­ti­on of In­de­pen­dent Bu­si­ness (NFIB) be­kannt. Un­ab­hän­gi­ge Klein­un­ter­neh­men, die per De­fi­ni­ti­on bis zu 250 Per­so­nen be­schäf­ti­gen, sind ge­mäss NFIB für 99% al­ler US-Ar­beits­plät­ze ver­ant­wort­lich. Der von der In­ter­es­sen­ver­ei­ni­gung er­ho­be­ne Ver­trau­ens­in­dex klet­ter­te von 90,6 im Vor­mo­nat auf 92,2. Trotz­dem liegt die­ser Wert wei­ter­hin un­ter den Ni­veaus his­to­ri­scher Er­ho­lungs­pha­sen und ver­gleich­ba­rer In­di­zes für Gross­un­ter­neh­men. Die­se Dis­kre­panz hat ver­schie­de­ne Grün­de: Er­he­bun­gen zei­gen, dass das US-Klein­ge­wer­be den Ver­schul­dungs­grad in den ver­gan­ge­nen Quar­ta­len kaum re­du­zie­ren konn­te. Zu­dem sind im Schnitt bei­na­he zwei Drit­tel der Ge­schäfts­ver­mö­gen im kor­rek­tur­an­fäl­li­gen Im­mo­bi­li­en­markt ge­bun­den. In der Re­zes­si­on wa­ren Klein­un­ter­neh­men zu­dem ge­zwun­gen, ih­re Li­qui­di­tät­re­ser­ven deut­lich zu re­du­zie­ren.

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