Kar­stadt geht an Nicolas Berg­gru­en

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Be­reits am Di­ens­tag setz­ten der Pri­vat­in­ves­tor Nicolas Berg­gru­en und In­sol­venz­ver­wal­ter Klaus Hu­bert Görg ih­re Un­ter­schrift un­ter den Kauf­ver­trag. Da­mit geht die in­sol­ven­te Wa­ren­haus­grup­pe Kar­stadt nach lan­ger Zeit der Un­ge­wiss­heit in neue Hän­de über. Fi­nan­zi­el­le De­tails sind nicht be­kannt. Nicolas Berg­gru­en – Sohn des be­kann­ten Kunst­samm­lers und -händ­ler­sHeinz Berg­gru­en – hat­te am Mon­tag von den Kar­stadt-Gläu­bi­gern den Zu­schlag er­hal­ten; Fi­nanz­in­ves­tor Tri­ton und das Wa­ren­hausver­mie­ter-Kon­sor­ti­um High­s­treet um die US-Bank Gold­man Sachs gin­gen leer aus. Die Ret­tung von Kar­stadt ist mit der Ver­trags­un­ter­zeich­nung aber noch nicht si­cher. Der Ver­trag ent­hält auf­schie­ben­de Be­din­gun­gen. Die hei­kels­te da­von be­steht dar­in, dass sich Berg­gru­en mit den Ver­mie­tern der Wa­ren­häu­ser – mit High­s­treet – über die künf­ti­gen Miet­kos­ten ei­nigt. Das ist bis­her nicht ge­sche­hen – High­s­treet will kei­ne wei­te­re Kon­zes­sio­nen ein­ge­hen, im Kon­zept von Berg­gru­en sind sol­che aber zen­tral.

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