In­fla­ti­on zieht wei­ter an

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

In der Volks­re­pu­blik zeigt der Kon­su­men­ten­preis­in­dex wei­ter auf­wärts: Im Mai stieg die In­fla­ti­on auf 3,1% im Jah­res­ver­gleich. Sie no­tiert da­mit nicht nur auf den höchs­ten Stand seit neun­zehn Mo­na­ten, son­dern auch über der Ziel­mar­ke von 3% der Peop­le’s Bank of Chi­na. Im April hat­te die Teue­rung auf 2,8% no­tiert. Zu­sätz­li­chen In­fla­ti­ons­druck or­ten Volks­wir­te teil­wei­se in den stei­gen­den Löh­nen in der Volks­re­pu­blik. Aus­län­di­sche Un­ter­neh­men wie der ja­pa­ni­sche Au­to­bau­er Hon­da und der Auf­trags­pro­du­zent Fox­conn aus Tai­wan ha­ben un­längst auf­grund von Streiks re­spek­ti­ve ei­ner Sui­zid­se­rie die Ge­häl­ter in ih­ren chi­ne­si­schen Wer­ken um bis zu 30% er­höht. In­zwi­schen ha­ben auch an­de­re Auf­trags­her­stel­ler wie TPV Tech­no­lo­gy Plä­ne be­kannt­ge­ge­ben, die Löh­ne um 15 bis 20% her­auf­zu­set­zen. Ge­gen ei­nen all­zu star­ken In­fla­ti­ons­schub spre­chen in­des die Da­ten zur In­dus­trie­pro­duk­ti­on. Im Mai wuchs die In­dus­trie­pro­duk­ti­on nur 16,8% zum Vor­jahr und da­mit we­ni­ger als Ana­lys­ten er­war­tet hat­ten. Im April hat­te der In­dus­trie­au­stoss 17,8% zu­ge­nom­men. In der Ab­schwä­chung spie­geln sich un­ter an­de­rem Pe­kings An­stren­gun­gen, Chi­nas ra­san­tes Wachs­tums­tem­po zu brem­sen.

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