OECD-Stan­dard setzt sich durch

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Nach dem Stän­de­rat hat nun auch der Na­tio­nal­rat ei­ne ers­te Tran­che von zehn neu aus­ge­han­del­ten Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men auf der Ba­sis des OECD-Stan­dards gut­ge­heis­sen. Dem­nach wird die Amts­hil­fe in Steu­er­sa­chen auf den Tat­be­stand der Steu­er­hin­ter­zie­hung aus­ge­dehnt. Der Stan­dard ist in der Zwi­schen­zeit na­he­zu welt­weit gül­tig. Ge­neh­migt wur­den die Ver­trä­ge mit den USA, Frank­reich, Gross­bri­tan­ni­en, Me­xi­ko, Dä­ne­mark, Lu­xem­burg, Ös­ter­reich, Nor­we­gen, Finn­land und Ka­tar. Al­le Ver­trä­ge un­ter­ste­hen dem fa­kul­ta­ti­ven Re­fe­ren­dum. Grund­sätz­li­che Op­po­si­ti­on ge­gen die Ab­kom­men übt le­dig­lich die SVP, die sie in der Ge­samt­ab­stim­mung ab­ge­lehnt hat. Ob die SVP al­ler­dings, wie ur­sprüng­lich an­ge­kün­digt, Re­fe­ren­den er­greift, er­scheint der­zeit höchst un­si­cher. Die Er­folgs­chan­cen wä­ren wohl ge­ring.

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