Kor­rek­tur in An­ti­mon & Co.

SEL­TE­NE ME­TAL­LE

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - SD

An­ti­mon und In­di­um ge­hö­ren zu den sel­te­nen Ele­men­ten der Er­de. Ihr An­wen­dungs­be­reich ist man­nig­fal­tig. Aus der Hig­htech-In­dus­trie ist In­di­um kaum mehr weg­zu­den­ken. Das Me­tall kommt vor al­lem für die Her­stel­lung von Flach­bild­schir­men und Touch­screens zum Ein­satz. An­ti­mon fin­det häu­fig in der klas­si­schen Zinn-und Blei­le­gie­rung Ver­wen­dung.

Die Furcht vor ei­ner schwa­chen Nach­fra­ge nach An­ti­mon und In­di­um hat de­ren Markt­prei­se nach un­ten ge­drückt. Ana­lys­ten spre­chen gar von ei­ner ge­platz­ten Spe­ku­la­ti­ons­bla­se.

Das an der Me­tall­bör­se Shang­hai Fu­tures Ex­ch­an­ge (SHFE) ge­han­del­te An­ti­mon kos­te­te am Don­ners­tag 55500 bis 56500 Yuan pro Ton­ne. Um­ge­rech­net sind das 6800 € pro Ton­ne. Das ent­spricht ei­nem Wert­ver­lust von 10% in­ner­halb von nur zwei Wo­chen. An der London Me­tal Ex­ch­an­ge (LME) lag die No­tie­rung mit 8700 $ (7200 €) knapp 9% un­ter dem Hoch von An­fang Mai. Auch In­di­um büss­te deut­lich an Wert ein: Es fiel an der SHFE 6% auf 3380 bis 3450 Yuan (415 €) pro Ki­lo­gramm. In London han­del­te das Me­tall mit ei­nem Mi­nus von 2% zu 587.50 $ (487 €).

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