US-Job­markt

Finanz und Wirtschaft - - KAPITALANLAGEN - M. M. WAR­BURG

«Nach zu­letzt ent­täu­schen­den Da­ten vom US-Ar­beits­markt meh­ren sich die Stim­men, die be­reits ein En­de des Auf­schwungs am Job­markt her­auf­be­schwö­ren. Für die Kon­junk­tur wä­re das ei­ne un­güns­ti­ge Ent­wick­lung, denn ei­ne stär­ke­re pri­va­te Nach­fra­ge in der zwei­ten Jah­res­hälf­te ist not­wen­dig, da­mit die dämp­fen­den Ef­fek­te des aus­lau­fen­den Kon­junk­tur­pro­gramms kom­pen­siert wer­den. Für die kom­men­den Mo­na­te sind wir aber op­ti­mis­tisch, dass sich der Stel­len­auf­bau ins­ge­samt und in der pri­va­ten Wirt­schaft fort­set­zen wird. Dar­auf deu­tet et­wa die US-In­dus­trie­pro­duk­ti­on hin, die eng mit der Be­schäf­ti­gung kor­re­liert. Wir er­war­ten, dass der Kon­sum po­si­tiv zum Wirt­schafts­wachs­tum bei­tra­gen wird, und dass die ne­ga­ti­ven Ef­fek­te des aus­lau­fen­den Kon­junk­tur­pro­gramms kom­pen­siert wer­den. Ei­ne deut­li­che Ver­schlech­te­rung der wirt­schaft­li­chen Be­din­gun­gen ab der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2010 er­scheint ins­ge­samt re­la­tiv un­wahr­schein­lich.»

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