Sa­ba­dell schluckt Gui­puz­co­a­no

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Nach der Fu­si­ons­wel­le in Spa­ni­ens kri­sen­ge­zeich­ne­tem Spar­kas­sen­sek­tor rü­cken nun auch ers­te mit­tel­gros­se Ban­ken zu­sam­men. Der im Leit­in­dex Ibex35 ver­tre­te­ne Ban­co Sa­ba­dell aus Ka­ta­lo­ni­en (Bör­sen­ka­pi­ta­li­sie­rung: 4,3 Mrd.€) ver­han­delt mit dem bas­ki­schen Ban­co Gui­puz­co­a­no (770 Mio.€) über ei­ne Über­nah­me per Ak­ti­en­tausch. Da­mit wür­de die lan­des­weit fünft­gröss­te Bank mit ei­ner Bi­lanz­sum­me von 94 Mrd.€ ent­ste­hen. Die Geld­häu­ser gel­ten den Um­stän­den ent­spre­chend als ge­sund und gut ka­pi­ta­li­siert: Sa­ba­dell kam per En­de März auf ei­ne Kern­ka­pi­tal­ra­tio von 7,7%, wäh­rend die Kre­dit­aus­fall­ra­te mit 4,09% un­ter dem Sek­tor­durch­schnitt von 5,3% lag und die Kre­dit­ri­si­ken zu knapp 62% ge­deckt wa­ren. Der Markt be­grüss­te die Per­spek­ti­ven ei­ner Fu­si­on am Frei­tag mit ei­nem Ta­ges­ge­winn von 8,3% für Ban­co Sa­ba­dell. Die Bank ist ein äus­serst ak­ti­ver Mit­spie­ler. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren schluck­te sie drei spa­ni­sche Häu­ser und kauf­te ei­ne Bank im US-Staat Flo­ri­da.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.