Vo­la für An­le­ger

Finanz und Wirtschaft - - FONDS - BEG

In­di­zes wie der VSMI bil­den die er­war­te­te Schwan­kungs­brei­te (im­pli­zi­te Vo­la­ti­li­tät) ei­nes Ak­ti­en­in­dex ab und be­we­gen sich zu die­sem oft ge­gen­läu­fig (vgl. Gra­fik). Da­her wür­den sie sich gut eig­nen, um ein Porte­feuille zu di­ver­si­fi­zie­ren. Die im Jahr 2005 lan­cier­ten Tra­cker-Zer­ti­fi­ka­te auf den VSMI ha­ben sich je­doch nicht durch­ge­setzt. Ihr Ver­lauf ist schwie­rig zu ver­ste­hen, denn sie bil­den nicht den VSMI ab, son­dern be­zie­hen sich auf die Ter­min­kur­ve.

Nach­bil­den lässt sich die Vo­la­ti­li­tät auch mit De­ri­vat­stra­te­gi­en. Als Re­fe­renz für An­le­ger hat die US-Op­ti­ons­bör­se CBOE Vo­la­ti­li­täts­stra­te­gie­in­di­zes lan­ciert, die ver­schie­de­ne De­ri­vat­kom­bi­na­tio­nen ab­bil­den.

Die Vo­la­ti­li­tät be­ein­flusst Call-und Pu­tOp­tio­nen, die wich­ti­ge Baustei­ne für struk­tu­rier­te Pro­duk­te dar­stel­len. Schwan­ken Ak­ti­en­kur­se hef­tig, sind Calls teu­er und da­durch neue Ka­pi­tal­schutz­pro­duk­te we­ni­ger at­trak­tiv – die Par­ti­zi­pa­ti­on am Ba­sis­wert ist ge­rin­ger. Neue Bar­ri­er Re­ver­se Con­ver­ti­bles las­sen sich da­ge­gen mit hö­he­ren Cou­pons oder ei­ner tie­fe­ren Bar­rie­re bau­en. Nimmt die Vo­la­ti­li­tät wäh­rend der Lauf­zeit zu, ver­hält es sich um­ge­kehrt: Ka­pi­tal­schutz­pro­duk­te stei­gen, und Bar­ri­er Re­ver­se Con­ver­ti­bles fal­len.

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