Staats­an­lei­hen büs­sen ein

ZINS-FU­TURES

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - SD

Nach­we­hen der Grie­chen­land­af­fä­re sind auch in die­ser Wo­che deut­lich spür­bar: Die US-Ra­ting­agen­tur Moo­dy’s hat Hel­las Kre­dit­wür­dig­keit auf Ba1 zu­rück­ge­stuft. Das ver­leiht dem Land den Junk-Sta­tus, was pro­ble­ma­tisch ist. Denn die Her­ab­stu­fung zwingt ei­ni­ge In­ves­to­ren, sich auf­grund ei­ge­ner Vor­ga­ben von sol­chen Pa­pie­ren zu tren­nen. Moo­dy’s be­grün­det den Ent­scheid mit den dras­ti­schen Spar-und Re­struk­tu­rie­rungs­pro­gram­men der grie­chi­schen Re­gie­rung, die den Wachs­tums­aus­blick und da­mit die zy­kli­sche Haus­halts­ent­wick­lung des Lan­des be­ein­träch­ti­gen, er­klärt Uni­credit. Die Kre­dit­kos­ten des hoch ver­schul­de­ten Lan­des dürf­ten da­mit vor­aus­sicht­lich noch wei­ter stei­gen. Spa­ni­ens krän­keln­der Ban­ken­sek­tor hält die Fi­nanz­märk­te eben­falls tüch­tig auf Tr­ab.

Der US-Tre­a­su­ry-No­te-Fu­tures fiel bis zum Di­ens­tag im Wo­chen­ver­gleich 81 Bp auf 120,22%. Der Bund-Fu­tures auf deut­sche Bun­des­an­lei­hen gab 143 Bp nach und han­del­te auf 128,37%. Der Conf-Fu­tures auf An­lei­hen der Eid­ge­nos­sen­schaft ver­lor 155 Bp und no­tier­te 139,80%, 170 Bp we­ni­ger als zum Hoch En­de Mai.

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