Crea­lo­gix baut um

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Zum Be­ginn des neu­en Ge­schäfts­jahrs (1. Ju­li 2010 bis 30. Ju­ni 2011) passt der In­for­ma­tik­dienst­leis­ter Crea­lo­gix die Or­ga­ni­sa­ti­on der Markt­ent­wick­lung an und rich­tet ei­nen Teil der Ge­schäfts­ein­hei­ten in der Schweiz neu aus. Die Tä­tig­kei­ten im Be­reich Aus­bil­dung wer­den in der neu­en Ein­heit Edu­ca­ti­on zu­sam­men­ge­fasst. Die Bran­chen­lö­sung für Trans­port und Lo­gis­tik wird ab Ju­li in ei­ner ei­ge­nen Ge­sell­schaft ver­mark­tet. Die bis­he­ri­gen Seg­men­te E-Bu­si­ness und ERP (Be­triebs­soft­ware­lö­sun­gen) wer­den bei­be­hal­ten. Mar­kus Bin­zeg­ger, der bis­he­ri­ge Lei­ter des Be­reichs ERP und Mit­glied der Un­ter­neh­mens­lei­tung, wird Crea­lo­gix En­de Au­gust ver­las­sen. Crea­lo­gix prüft di­ver­se Über­nah­me­zie­le, wo­bei in kei­nem Fall mehr als das Fünf-bis Sechs­fa­che des Ebit auf­ge­wen­det wer­den soll. Das Ma­nage­ment strebt mit­tel­fris­tig 100 Mio. Fr. Um­satz an. hält er fest. Die seit Jah­ren di­vi­den­den­lo­sen Small Caps Crea­lo­gix sind zum KGV von 21 hoch be­wer­tet. Er­schwe­rend kommt die Markt­en­ge hin­zu. reich Ata­xie), in der ent­schei­den­den Schluss­stu­die kei­ne Wir­kung zeig­te. Der Ak­ti­en­kurs sank dar­auf­hin von rund 25 Fr. auf un­ter 8 Fr. Zwar konn­te Id­ebe­no­ne in der LHON-In­di­ka­ti­on nicht in al­len End­punk­ten sta­tis­ti­sche Si­gni­fi­kanz in der Wir­kung de­mons­trie­ren, doch San­the­ra gibt sich über­zeugt, dass die ge­zeig­ten Da­ten zu­ver­läs­sig ge­nug sei­en, dass be­reits auf ih­rer Grund­la­ge ein Zu­las­sungs­an­trag ge­stellt wer­den kön­ne; dies­be­züg­lich sol­len bald­mög­lichst Ge­sprä­che mit den Zu­las­sungs­be­hör­den (mit wel­chen San­the­ra we­gen der De­fi­nie­rung der End­punk­te schon frü­her im Kon­takt war) auf­ge­nom­men wer­den. Ei­ne wei­te­re Stu­die mit ei­ner Pla­ce­bo-Kon­troll­grup­pe er­ach­tet San­the­ra aus ethi­schen Grün­den als un­wahr­schein­lich. Die Krank­heit tritt schub­wei­se und schnell auf. Bin­nen Mo­na­ten kann die Seh­kraft mar­kant ab­neh­men. Me­di­ka­men­te da­ge­gen gibt es kei­ne. Wenn al­les rund läuft und die Be­hör­den ei­nen Zu­las­sungs­an­trag auf der ge­gen­wär­ti­gen Da­ten­ba­sis ak­zep­tie­ren, könn­te das Prä­pa­rat schon im Herbst 2011 in den USA (und 2012 in Eu­ro­pa) auf dem Markt kom­men. San­the­ra rech­net mit ei­nem ähn­li­chen Markt­po­ten­zi­al wie im Fall der Fried­reich-Er­kran­kung (500 Mio. $). Der Pa­tent­schutz wür­de ab Zu­las­sungs­da­tum in den USA sie­ben Jah­re, in Eu­ro­pa zehn Jah­re dau­ern. San­the­ras Bör­sen­wert (36 Mio. Fr.) liegt der­zeit un­ter dem Bar­be­stand des Un­ter­neh­mens (rund 42 Mio. Fr.). Die Ak­ti­en sind reiz­voll, blei­ben aber ri­si­ko­reich. die­se Be­tei­li­gung, die noch 16% be­trug, an die In­gro Fi­nanz, wie das Un­ter­neh­men am Don­ners­tag mit­teil­te. In­gro Fi­nanz ge­hört Pe­ter Grogg, der da­mit sei­nen (di­rek­ten) An­teil an Po­ly­phor auf 29% er­höht. Über den Preis wur­de nicht in­for­miert. An Po­ly­phor sind zu­dem die Grün­der und Ge­schäfts­lei­ter Je­an-Pier­re und Da­ni­el Obrecht be­tei­ligt, zu­dem der No­var­tis-Ven­ture-Fund, Bio­me­di­n­vest, CC Pri­va­te Equi­ty Part­ners, Aci­no und pri­va­te In­ves­to­ren. Kürz­lich konn­te Po­ly­phor Ko­ope­ra­tio­nen mit No­var­tis und Axx­am ab­schlies­sen. Zu­dem ent­wi­ckelt das Un­ter­neh­men ei­ne neue Art von An­ti­bio­ti­ka.

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