Kraft­pa­ket für Ex­tro­ver­tier­te

Ve­red­ler Man­so­ry Swit­z­er­land hat sich des Por­sche Pan­ame­ra Tur­bo an­ge­nom­men

Finanz und Wirtschaft - - AUTOMOBIL - DS

Der Por­sche-Ve­red­ler Man­so­ry Swit­z­er­land ver­passt dem Pan­ame­ra Tur­bo ein or­dent­li­ches Tu­ning-Pa­ket. Der Kom­plett­um­bau mit Ae­ro­dy­na­mik­kom­po­nen­ten und Kar­bon­zier­tei­len aussen, ei­nem äus­serst ex­tra­va­gan­ten In­te­ri­eur so­wie ei­ner Kraft­kur kos­tet ca. 115 000 Fr. – zu­züg­lich des Ba­sis­prei­ses des Pan­ame­ra Tur­bo von 216 000 Fr. Je nach in­di­vi­du­el­lem Wunsch va­ri­iert der Preis aber stark.

Plus 190 PS

Der Por­sche Pan­ame­ra Tur­bo ist schon in der Ori­gi­nal­ver­si­on kein Kind von Trau­rig­keit: Sein 4,8-l-V8-Ben­zin­mo­tor mit Twin­Tur­bo­auf­la­dung und Di­rekt­ein­sprit­zung leis­tet 368 kW/500 PS, bringt ein ma­xi­ma­les Dreh­mo­ment von 700 Nm zwi­schen 2250 und 4500 U/min auf die Kur­bel­wel­le und be­schleu­nigt den vier­tü­ri­gen Por­sche in 4,2 s von 0 auf 100 km/h; die Höchst­ge­schwin­dig­keit wird bei 303 km/h er­reicht. Wem das nicht aus­reicht, für den hat Man­so­ry ei­ne Ant­wort pa­rat: Mit grös­se­ren Tur­bo­la­dern, ei­ner Edel­stahl­sport­aus­puff­an­la­ge so­wie ei­ner an­ge­pass­ten Mo­tor­elek­tro­nik holt der Tu­ner aus dem Acht­zy­lin­der 507 kW/690 PS so­wie ein ma­xi­ma­les Dreh­mo­ment von 800 Nm bei 4800 U/min. Den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h schafft der Man­so­ry-Pan­ame­ra in nur 4s, die Höchst­ge­schwin­dig­keit wur­de auf 328 km/h er­höht (al­les Her­stel­ler­an­ga­ben).

Die Kraft wird über das Sie­ben­gan­gDop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be auf al­le vier Rä­der über­tra­gen. Rie­si­ge Pneus in den Di­men­sio­nen 265/30Z R22 vor­ne und 295/25Z R22 hin­ten sor­gen für ei­ne gu­te Trak­ti­on, die ge­schmie­de­ten 22-Zoll-Fel­gen im Tur­bi­nen­de­sign, vor­ne 9, hin­ten 10 Zoll breit, set­zen die Hoch­leis­tungs­rei­fen von Dun­lop ge­konnt in Sze­ne.

Man­so­ry-Um­bau­ten sind al­les an­de­re als de­zent, das ist auch beim Pan­ame­ra nicht an­ders. Das In­te­ri­eur kann eben­falls nach in­di­vi­du­el­lem Wunsch kom­plett um­ge­stal­tet wer­den. Da­bei wer­den die edels­ten Höl­zer, feins­tes Le­der, ver­schie­de­ne La­cke oder Sicht­kar­bon ver­baut. Da­zu passt die Sport­pe­da­le­rie aus ge­bürs­te­tem Alu­mi­ni­um. Auch ein spe­zi­el­les Sport­lenk­rad ist im An­ge­bot.

Viel Kar­bon

Vor­ne sor­gen ei­ne brei­te, tie­fe Front­schür­ze aus hoch­fes­tem Po­ly­ure­than mit in­te­grier­ten LED-Tag­fahr­lich­tern so­wie ei­ne Mo­tor­hau­be aus Sicht­kar­bon für ei­nen bö­sen Look, die weit aus­ge­stell­ten Kot­flü­gel und Schwel­ler ver­brei­tern das Fahr­zeug mar­kant.

Ein do­mi­nan­ter Dif­fu­sor aus Kar­bon so­wie die mit­tig an­ge­ord­ne­ten Dop­pe­len­d­roh­re aus Edel­stahl der Sport­aus­puff­an­la­ge prä­gen die Heck­an­sicht. Da­zu kom­men ent­we­der Kar­bon­ver­zie­run­gen für den ori­gi­na­len, hy­drau­li­schen Heck­flü­gel oder ein fest­ste­hen­der Flü­gel, na­tür­lich eben­falls aus Kar­bon. Der fran­zö­si­sche Au­to­bau­er PSA Peu­geot Ci­tro­ën hat nun auch ein Stopp-Start-Sys­tem im Pro­gramm. Ein re­ver­si­bler Star­ter­Ge­ne­ra­tor wird mit ei­nem Die­sel­mo­tor kom­bi­niert. Mit die­sem e-HDI ge­tauf­ten Sys­tem kann der Mo­tor in al­len Stand­pha­sen so­fort ab­ge­stellt und eben­so schnell wie­der an­ge­las­sen wer­den. Ab En­de 2010 soll ein Gross­teil der Mo­del­le von Peu­geot und Ci­tro­ën mit e-HDI aus­ge­rüs­tet wer­den. Es soll den Ver­brauch und die CO2E­mis­sio­nen bis zu 15% re­du­zie­ren. Ziel des Kon­zerns ist es, bis 2013 rund 1 Mio. Fahr­zeu­ge mit e-HDi aus­zu­lie­fern. Gu­ter Start für den Opel Me­ri­va: Für den neu­en Opel Me­ri­va lie­gen eu­ro­pa­weit be­reits über 30000 Be­stel­lun­gen vor – und das, ob­wohl die Händ­ler­pre­mie­re für den klei­nen Mo­no­c­ab erst be­vor­steht. In der Schweiz sind bis­her rund 1000 Be­stel­lun­gen ein­ge­gan­gen. «Noch nie hat­ten wir für ein Au­to die­ses Seg­ments ei­ne so be­ein­dru­cken­de Re­so­nanz. Das zei­gen nicht nur die zahl­rei­chen Be­stel­lun­gen, son­dern auch ers­te Ana­ly­sen der Kun­de­n­und der Me­di­en­re­ak­tio­nen. Das De­sign und das in­no­va­ti­ve Kon­zept tref­fen of­fen­bar ge­nau den Ge­schmack der Käu­fer», sagt Alain Vis­ser, Vi­ze­prä­si­dent Sa­les, Mar- ke­ting & Af­tersa­les von Opel. In der Schweiz kommt der Opel Me­ri­va am 25. Ju­ni zu den Händ­lern. Neu­er Part­ner für Au­to Zü­rich: Die Zürcher Au­to­aus­stel­lung Au­to Zü­rich Car Show konn­te mit Zu­rich Con­nect, der füh­ren­den On­li­ne­ver­si­che­rung der Schweiz, ei­nen wich­ti­gen Part­ner ge­win­nen. Zu­rich Con­nect hat ei­ne mehr­jäh­ri­ge Ver­ein­ba­rung un­ter­zeich­net. «Wir freu­en uns aus­ser­or­dent­lich, dass Zu­rich Con­nect nun zum Kreis un­se­rer Co-Spon­so­ren zählt», sagt Karl Bie­ri, Prä­si­dent der Au­to Zü­rich. Gleich­zei­tig wur­den die Part­ner­schaf­ten mit Au­to­scout24, Erd­gas Bio­gas, Bank Now, TCS und Bridges­to­ne so­wie den Me­di­en­part­nern «Au­to Il­lus­trier­te», «Ta­ges-An­zei­ger», Te­le Zü­ri und Ra­dio 24 ver­län­gert. Ef­fi­zi­en­te Wie­der­ver­wer­tung: Nis­san setzt für ei­ne um­welt­scho­nen­de­re Pro­duk­ti­on auch auf ein ef­fi­zi­en­tes Re­cy­cling von Alt­fahr­zeu­gen. Im letz­ten Jahr wur­den bei Nis­san in Ja­pan 646 418 zu­rück­ge­ge­be­ne Fahr­zeu­ge de­mon­tiert. Rund 82% konn­ten wie­der­ver­wer­tet wer­den. Bei Air­bag-Kom­po­nen­ten liegt die Quo­te gar bei 94,4%. Niss­ans Ziel ist es, 100% Pro­zent der Ma­te­ria­li­en ei­nes Nis­san-Alt­fahr­zeugs wie­der­ver­wer­ten zu kön­nen.

Das vol­le Pro­gramm: Der Man­so­ry-Um­bau

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