«Wenn Au­to­fah­ren zum Hoch­ge­nuss wird»

Finanz und Wirtschaft - - AUTOMOBIL - STE­FAN GSCHWEND,

FuW Nr. 40 vom 26. Mai Da­ve Schnei­der be­zeich­net die Auf­preis­po­li­tik von BMW in Aus­ga­be Nr. 40 vom 26. Mai (Sei­te 23) als haar­sträu­bend. Wie recht er lei­der hat, wird spä­tes­tens beim Be­such der BMW-Home­page of­fen­kun­dig, wenn man sich dort spas­ses­hal­ber ei­nen BMW kon­fi­gu­riert – ein­mal auf der Schwei­zer-und dann auf der US-Sei­te, wo be­reits die Ba­sis­ver­si­on zu ei­nem tie­fe­ren Preis viel bes­ser aus­ge­stat­tet ist. Die Un­ter­schie­de sind be­acht­lich. Noch grös­ser wird die Über­ra­schung, wenn man ganz zum Schluss der ame­ri­ka­ni­schen Ver­si­on nach­le­sen kann, dass ein Ab­ho­len des Au­tos in Deutsch­land («Eu­ro­pean De­li­very») noch­mals mit bis zu 7% ver­süsst wird, Voll­kas­ko in­klu­si­ve. Für das­sel­be An­sin­nen be­zahlt der Schwei­zer Kun­de zu­sätz­lich Auf­preis.

Es muss uns Schwei­zern schon wahn­sin­nig gut ge­hen, dass wir so un­kri­tisch und wil­lig sind, für ein iden­ti­sches Pro­dukt so viel mehr hin­zu­blät­tern als ein über Tau­sen­de von Mei­len an­ge­reis­ter USBür­ger.

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