«Kei­ne Scheu vor Ak­qui­si­tio­nen»

Finanz und Wirtschaft - - AUSLAND - DF

Mit ver­wal­te­ten Ver­mö­gen von gut 60 Mrd. £ (knapp 100 Mrd. Fr.) ge­hört Hen­der­son zu den mit­tel­gros­sen un­ab­hän­gi­gen Fonds­ma­na­gern aus Gross­bri­tan­ni­en. Deut­lich grös­ser sind Aber­de­en As­set Ma­nage­ment und Schro­ders (171 bzw. 168 Mrd. £). Das Ma­nage­ment von Hen­der­son macht kei­nen Hehl dar­aus, dass es den Ab­stand zu den zwei Gros­sen in Eu­ro­pa ver­rin­gern will. «Wir ha­ben kei­ne Scheu ge­gen­über Ak­qui­si­tio­nen», sag­te Chief In­vest­ment Of­fi­cer Da­vid Ja­cob in London. Als «fan­tas­ti­schen De­al» wer­tet er die letzt­jäh­ri­ge Über­nah­me von New Star. Hen­der­son sei es ge­lun­gen, den bri­ti­schen Wett­be­wer­ber zu 25% der vor dem Aus­bruch der Fi­nanz­kri­se er­reich­ten Be­wer­tung und Be­triebs­kos­ten zu er­wer­ben. Er­geb­nis­los ver­lie­fen die Ge­sprä­che über ei­nen Kauf des von der US-Ban­ken­grup­pe Sun Trust kon­trol­lier­ten As­set-Ma­na­gers Rid­ge­worth. Ja­cob will in den USA aber am Ball blei­ben. Kein The­ma ist of­fen­bar ei­ne Fu­si­on mit Pioneer, ob­wohl die Toch­ter der ita­lie­ni­schen Uni­credit-Grup­pe durch den frü­he­ren Hen­der­son-CEO Ro­ger Ya­tes ge­führt wird.

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