SAP und Al­li­anz re­ge ge­han­delt

EUR­EX Eu­ro­päi­sche Ban­ken sind en vo­gue – Eur­ex er­wei­tert Kon­trak­t­an­ge­bot

Finanz und Wirtschaft - - WARRANTS/EUREX - IGOR MO­SER,

Der Schwei­zer Ak­ti­en­markt ist er­freu­lich in die Han­dels­wo­che ge­star­tet. Ge­stützt wur­de der Swiss Mar­ket In­dex (SMI) vor al­lem durch die An­kün­di­gung der chi­ne­si­schen No­ten­bank, den Yuan in der Zu­kunft fle­xi­bler han­deln zu las­sen. Das sorg­te auf An­le­ger­sei­te für ei­ne deut­li­che Zu­nah­me der Ri­si­ko­be­reit­schaft. Pro­fi­tiert ha­ben vor al­lem ex­port­ori­en­tier­te Wer­te wie die Uh­ren-und Lu­xus­gü­ter­un­ter­neh­men Swatch Group (+5,4%) und Ri­che­mont (+4,1%). Spie­gel­bild­lich eng­te sich die Vo­la­ti­li­tät ein. Der VSMI sank un­ter 18%.

Fes­ter ten­dier­ten zum Wo­chen­auf­takt auch Fi­nanz-und As­se­ku­ranz­ti­tel: Die Ak­ti­en des Ver­mö­gens­ver­wal­ters Ju­li­us Bär klet­ter­ten mehr als 1,5%, die Va­lo­ren der Gross­ban­ken Cre­dit Suis­se und UBS avan­cier­ten 1,4 bzw. 0,1%. Am Di­ens­tag stand der schwa­che Eu­ro im Fo­kus: Die Schief­la­ge der Fi­nanz­haus­hal­te in zahl­rei­chen eu­ro­päi­schen Staa­ten ver­brei­te­te düs­te­re Stim­mung. Ein­zig die Va­lo­ren des Phar­ma­rie­sen Ro­che und des Che­mie­kon­zerns Lon­za no­tier­ten zwi­schen­zeit­lich im grü­nen Be­reich. Er­heb­li­che Ein­bus­sen ver­zeich­ne­ten die Ak­ti­en der Cre­dit Suis­se – deut­lich grös­se­re als an­de­re Fi­nanz­ti­tel.

Am Frei­tag der ver­gan­ge­nen Wo­che wur­den an der deutsch-schwei­ze­ri­schen Ter­min­bör­se Eur­ex haupt­säch­lich Fu­tures auf eu­ro­päi­sche Bank­ti­tel re­ge ge­han­delt, al­len vor­an die Kon­trak­te auf die spa­ni­sche Ban­co Bil­bao Viz­ca­ya Ar­gen­ta­ria (BBVA). Be­liebt wa­ren auch die Fu­tures auf die eben­falls spa­ni­sche Bank Santan­der. Nur ge­rin­ges Vo­lu­men er­ziel­ten Kon­trak­te auf Cre­dit Suis­se und UBS. Am Mon­tag stan­den haupt­säch­lich Fu­tures auf den Soft­ware­her­stel­ler SAP in der Gunst der An­le­ger. An­sehn­li­ches Vo­lu­men er­ziel­ten auch Kon­trak­te auf das Fi­nanz­un­ter­neh­men Al­li­anz.

Der zu­neh­men­den Be­deu­tung von Fi­nanz­in­stru­men­ten auf Roh­stof­fe trägt Eur­ex Rech­nung: Ab 28. Ju­ni kön­nen sechs zu­sätz­li­che Roh­stoff­in­dex-Fu­tures ge­han­delt wer­den. Die neu­en Kon­trak­te ba­sie- ren auf den Su­bin­di­zes Soft, Grain, Pre­cious Me­tal, Ex-Ener­gy, Pe­tro­le­um und Li­vestock der Dow-Jo­nes-UBS-Com­mo­di­ty-In­dex­fa­mi­lie. Sie er­gän­zen die seit März 2009 ge­lis­te­ten Fu­tures, die auf dem Dow Jo­nes UBS Com­po­si­te In­dex und den drei Su­bin­di­zes Agri­cul­tu­re, Ener­gy und Me­tal ba­sie­ren.

Die neu­en Eur­ex-Fu­tures ba­sie­ren auf der Ex­cess-Re­turn-Va­ri­an­te der In­di­zes und sind in Dol­lar de­no­mi­niert – ab­ge-

Im­pli­zi­te Vo­la­ti­li­tät rech­net wer­den sie bar. Die Ver­falls­ter­mi­ne der Kon­trak­te sind vier­tel­jähr­lich. In Ko­ope­ra­ti­on mit der Eu­ro­pean Ener­gy Ex­ch­an­ge (EEX) er­wei­tert Eur­ex ab dem 30. Ju­ni zu­dem den Han­del von EUA-Fu­tures um Kon­trak­te, die ab der drit­ten Han­dels­pe­ri­ode des eu­ro­päi­schen Emis­si­ons­han­dels­sys­tems (Eu­ro­pean Emis­si­on Tra­ding Sys­tem, EU ETS) fäl­lig wer­den.

Eur­ex-Um­satz auf Schwei­zer Ba­sis­wer­te

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