Hiag kauft Streiff Im­mo­bi­li­en

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Die Bas­ler Hiag Im­mo­bi­li­en­grup­pe hat das ehe­ma­li­ge Zürcher Ober­län­der Spin­ne­rei­un­ter­neh­men Streiff über­nom­men und kommt da­mit in den Be­sitz von rund 500 000 m² Grund­stück­flä­che und zahl­rei­chen Lie­gen­schaf­ten mit 40 000 m² Ge­wer­be-und 20000 m² Wohn­flä­che in der Re­gi­on Aa­t­hal im Kan­ton Zü­rich und in Aesch im Kan­ton Ba­sel-Land­schaft. Der Kauf­preis für das auf rund 100 Mio. Fr. be­wer­te­te Im­mo­bi­li­en­pa­ket wur­de nicht be­kannt ge­ge­ben. Die von der Rie­he­ner Fa­mi­lie Gri­sard ge­hal­te­ne Hiag-Grup­pe hat sich un­ter Fe­lix Gri­sard vom Holz­han­dels­un­ter­neh­men zu ei­ner Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft ge­wan­delt. Mit der Über­nah­me er­höht sich ihr Im­mo­bi­li­en­be­stand auf 1,6 Mio. m² Land und 560 000 m² Nutz­flä­che im Wert von 700 Mio. Fr. Das Streiff-Port­fo­lio wur­de in den letz­ten zwei Jah­ren von meh­re­ren, auch ko­tier­ten Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaf­ten ei­ner Prü­fung un­ter­zo­gen. Am of­fen­sivs­ten als mög­li­che Käu­fe­rin prä­sen­tier­te sich die pri­va­te So­lo­thur­ner Bo­nain­vest. Sie will ein ge­samt­schwei­ze­ri­sches Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio schnü­ren und hat auf der Su­che nach In­ves­to­ren be­reits ei­ne Hol­ding­struk­tur mit der «even­tu­ell» über­nom­me­nen Streiff prä­sen­tiert, wur­de nun aber von Hiag über­bo­ten. HSBC in der Schweiz nach ei­ge­nen An­ga­ben nicht, ob es sich bei den 3000 ge­hei­men Bank­kon­ten von Spa­ni­ern, die der dor­ti­ge Fis­kus an­geb­lich un­ter­sucht, um HSBC-Kun­den han­delt. Die spa­ni­sche Steu­er­be­hör­de hat dem Be­trof­fe­nen an­schei­nend ein brief­li­ches Ul­ti­ma­tum ge­stellt, um ih­re un­ver­steu­er­ten Ver­mö­gen zu de­kla­rie­ren, an­dern­falls sie des Steu­er­be­trugs an­ge­klagt wür­den. Nach In­for­ma­tio­nen der spa­ni­schen Pres­se sol­len auf den Kon­ti 6 Mrd. € lie­gen. Wie ein HSBC-Spre­cher dar­leg­te, be­tref­fen die ge­klau­ten Da­ten 15 000 ge­gen­wär­ti­ge Kun­den der Bank. Kei­ne Na­ti­on stel­le mehr als 10% der Kun­den, wes­halb die Zahl 3000 hoch­ge­grif­fen scheint. HSBC hat be­reits im März al­le ih­re Gen­fer Kun­den an­ge­schrie­ben und auf die Mög­lich­keit der Ver­let­zung ih­rer Pri­vat­sphä­re hin­ge­wie­sen. nik in Ener­gie­ver­sor­gungs­net­zen das bes­te Re­sul­tat in der 53-jäh­ri­gen Un­ter­neh­mens­ge­schich­te in der Schweiz. Der mit ins­ge­samt 736 Mit­ar­bei­ten­den in Mal­ters, Alt­dorf und der süd­afri­ka­ni­schen Nie­der­las­sung Pie­ter­ma­ritz­burg er­ziel­te Um­satz be­wegt sich we­gen Markt­ab­fla­chung und wäh­rungs­be­ding­ter Ein­bus­sen auf dem Ni­veau der Vor­jah­re. Al­le drei Ge­sell­schaf­ten wie­sen An­fang 2010 ei­ne gu­te Aus­las­tung aus.

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