De­vi­sen

Finanz und Wirtschaft - - KAPITALANLAGEN - SA­XO BANK

«Die er­folg­rei­chen spa­ni­schen und por­tu­gie­si­schen Bon­de­mis­sio­nen wa­ren ein gu­tes Zei­chen für den Eu­ro. Es muss aber zwi­schen ei­nem kur­zen Auf­blit­zen und ei­nem an­hal­ten­den Wie­der­er­star­ken ei­ner Wäh­rung un­ter­schie­den wer­den. Die lang­fris­ti­ge Sta­bi­li­tät und Über­le­bens­fä­hig­keit der eu­ro­päi­schen Ge­mein­schafts­wäh­rung hängt we­ni­ger von solch klei­nen Er­fol­gen ab. Viel ent­schei­den­der ist die gros­se Fra­ge, ob der Eu­ro wirk­lich noch für die zweit­wich­tigs­te Welt­wäh­rung steht und wei­ter­hin ein be­deu­ten­der Teil des Port­fo­li­os dar­in in­ves­tiert sein soll­te. Für uns ist der Eu­ro ein po­li­ti­sches Ver­suchs­ob­jekt. Die feh­len­de fis­ka­le Uni­on wird frü­her oder spä­ter zu ei­nem noch schwä­che­ren Eu­ro füh­ren. Wir schät­zen, dass der Eu­ro kurz auf bis 1.25 pro Dol­lar klet­tern wird, be­vor er wie­der bei 1.20 lan­det. Bis Weih­nach­ten er­war­ten wir Pa­ri­tät zwi­schen Eu­ro und Dol­lar. Der Schwei­zer Fran­ken wird stark blei­ben, ge­gen­über den wich­tigs­ten Wäh­run­gen aber nicht mehr wei­ter stei­gen.»

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