«Ha­ben uns mehr Dy­na­mik er­hofft»

ROLF NY­FELER Der Chef des Pep­tid­her­stel­lers Ba­chem er­war­tet für 2011 wie­der Wachs­tum in der Fein­che­mie – Vor Ein­stieg in Ga­le­nik?

Finanz und Wirtschaft - - SCHWEIZ -

Auf­trags­her­stel­ler durch­le­ben schwie­ri­ge Zei­ten. Die­ses Jahr rech­net der Ba­chem-CEO nur mit ei­nem be­schei­de­nen Wachs­tum des Mark­tes. Die Kun­den hal­ten wei­ter­hin Auf­trä­ge zu­rück. Ba­chems drän­gends­tes Pro­blem: den Um­satz­aus­fall ei­nes ab­ge­sprun­ge­nen US-Gross­kun­den zu kom­pen­sie­ren. Das ist bis­lang nicht ge­lun­gen, die Aus­las­tung in Nord­ame­ri­ka sta­gniert seit En­de Jahr.

Herr Ny­feler, Ba­chem er­wirt­schaf­tet seit Jah­ren Ebit-Mar­gen von mehr als 30% – weit über dem Sek­tor­schnitt. Wie wol­len Sie die­se Mar­ke lang­fris­tig be­haup­ten? Na­tür­lich wird das nicht ein­fach. Da spie­len Ent­wick­lun­gen ei­ne Rol­le, auf die wir kei­nen Ein­fluss ha­ben: schär­fe­re Kon­kur­renz oder stren­ge­re re­gu­la­to­ri­sche Vor­ga­ben. Ent­schei­dend wird sein, wie sich un­ser Port­fo­lio zu­sam­men­setzt. Grund­sätz­lich ist es so: Je mehr Vo­lu­men ein Wirk­stoff ge­ne­riert, des­to nied­ri­ge­re Kos­ten ha­ben wir.

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