Kurs­sprung in US-Tre­a­su­ries

ZINS-FU­TURES

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - ET

Der schwa­che Eu­ro – er sank am Di­ens­tag­nach­mit­tag auf das All­zeit­tief von 1,3175 Fr./€ – spie­gelt die Sor­gen um die eu­ro­päi­sche Staats­ver­schul­dung: Trotz im­men­sem Ret­tungs­schirm ist die Mög­lich­keit ei­nes Bank­rotts Grie­chen­lands nicht voll­stän­dig vom Tisch. Die Kri­se schwappt nun auch nach Über­see, dort ist das Ver­brau­cher­ver­trau­en im Ju­ni un­er­war­tet deut­lich ge­sun­ken. Zu­sätz­lich be­las­tet die Angst vor ei­nem sich ab­fla­chen­den Wirt­schafts­wachs­tum in Chi­na die in­ter­na­tio­na­len Ak­ti­en­märk­te, die am Frei­tag al­le er­neut mar­kan­te Ein­bus­se er­lit­ten.

Zins-Fu­tures re­agier­ten hef­tig auf das jüngs­te Auf­fla­ckern der Un­si­cher­heit: Vor­läu­fig gel­ten sie im­mer noch als si­che­rer Ha­fen und Schutz vor De­fla­ti­on. Der Tre­a­su­ry-No­te-Fu­tures auf zehn­jäh­ri­ge USStaats­an­lei­hen schnell­te bis zum Di­ens­tag im Wo­chen­ver­gleich 165 Ba­sis­punk­te (Bp) hoch und no­tier­te 122,56%, ein neu­es Hoch. Der Bund-Fu­tures auf deut­sche Bun­des­an­lei­hen klet­ter­te 148 Bp und han­del­te auf 129,58%. Der Conf-Fu­tures auf An­lei­hen der Eid­ge­nos­sen­schaft stieg 113 Bp und no­tier­te 140,96%, 54 Bp we­ni­ger als zum Hoch En­de Mai.

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