Stra­te­gie

Finanz und Wirtschaft - - KAPITALANLAGEN - BANK CO­OP

«Die Ver­schul­dungs­pro­ble­me in den In­dus­trie­na­tio­nen las­sen den No­ten­ban­ken 2011 kaum Spiel­raum für ei­ne Er­hö­hung der Leit­zin­sen. Da­mit ist auch die Ge­fahr ei­nes stär­ke­ren Zins­an­stiegs bei An­lei­hen mit län­ge­ren Lauf­zei­ten be­grenzt. Ver­gleichs­wei­se tie­fe Ren­di­ten fest­ver­zins­li­cher An­la­gen füh­ren da­zu, dass An­le­ger nach at­trak­ti­ve­ren Al­ter­na­ti­ven wie Ak­ti­en Aus­schau hal­ten. Vie­le Un­ter­neh­men ha­ben sich von der Re­zes­si­on er­holt. Die er­grif­fe­nen Spar­mass­nah­men und ei­ne kon­junk­tu­rel­le Er­ho­lung ha­ben zu mar­kant stei­gen­den Ge­win­nen ge­führt. Die re­la­ti­ve At­trak­ti­vi­tät ge­gen­über Schuld­ti­teln – vor al­lem Staats­an­lei­hen – ist ge­stie­gen. Da­her rech­nen wir für 2011 mit ei­nem po­si­ti­ven Ak­ti­en­jahr. Ein In­dex­stand des SMI von 7200 ist durch­aus mög­lich. In­ter­es­sant blei­ben für uns Ak­ti­en aus dem In­dus­trie­be­reich wie ABB und Ener­gie­ti­tel wie die des in Genf an­säs­si­gen Kon­zerns Wea­ther­ford.»

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