Hy­un­dai stärkt Po­si­ti­on in Chi­na

Grund­stein­le­gung für drit­tes Pro­duk­ti­ons­werk – Ka­pa­zi­täts­stei­ge­rung auf 1 Mio. Fahr­zeu­ge pro Jahr – Aus­bau der Pa­let­te ge­plant

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Hy­un­dai, Süd­ko­reas gröss­ter Au­to­mo­bil­her­stel­ler, baut die Po­si­ti­on im boo­men­den Markt Chi­na aus. Da­für wur­de mit dem Bau ei­ner drit­ten Pro­duk­ti­ons­an­la­ge be­gon­nen, im Shun­yi-Di­strikt in Chi­nas Haupt­stadt Pe­king.

Rund 400 000 Fahr­zeu­ge sol­len im neu­en Werk jähr­lich vom Band lau­fen, der Pro­duk­ti­ons­start ist auf Ju­li 2012 vor­ge­se­hen. Zu­sam­men mit den zwei be­reits be­ste­hen­den Wer­ken mit ei­ner Ka­pa­zi­tät von je 300 000 Fahr­zeu­gen er­reicht Hy­un­dai in Chi­na ab 2012 ei­ne Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät von bis zu 1 Mio. Fahr­zeu­gen jähr­lich. «Mit die­ser er­höh­ten Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät wird Hy­un­dai zu ei­nem der füh­ren­den Her­stel­ler von Per­so­nen­wa­gen in Chi­na und zu ei­nem bei­spiel­haf­ten Un­ter­neh­men der chi­ne­si­schen Au­to­mo­bil­in­dus­trie» sag­te Mong-Koo Chung, Chair­man und CEO von Hy­un­dai.

Ka­pa­zi­tät be­reits aus­ge­reizt

Die Bei­jing Hy­un­dai Mo­tor Com­pa­ny (BHMC), ein Jo­int Ven­ture zwi­schen Hy­un­dai Mo­tor und dem chi­ne­si­schen Au­to­her­stel­ler Bei­jing Au­to­mo­ti­ve In­dus­try Cor­po­ra­ti­on (BAIC), er­war­tet in die­sem Jahr ein Über­schrei­ten der ge­plan­ten Ver­kaufs­zahl von 690 000 Fahr­zeu­gen, wo­mit die Jah­res­ka­pa­zi­tät der heu­ti­gen Wer­ke be­reits über­trof­fen wird.

Die neue An­la­ge wird nur 20 km von den be­ste­hen­den Wer­ken ent­fernt er­rich­tet, was in sämt­li­chen Pro­duk­ti­ons­ab­schnit­ten Sy­ner­gi­en und Ko­ope­ra­tio­nen zwi­schen den Pro­duk­ti­ons­stät­ten er-

Hy­un­dai-CEO dem drit­ten Werk in Chi­na zu ei­nem füh­ren­den Pw-Her­stel­ler im Reich der Mit­te zu wer­den. mög­licht. Die neue Fer­ti­gungs­an­la­ge steht auf ei­nem rie­si­gen Are­al (1,6 Mio. m2). Das Werk al­lein um­fasst ei­ne Flä­che von 300 000 m2, auf der un­ter an­de­rem die Stahl­pres­sen und das Pro­duk­ti­ons­werk für die Ka­ros­se­ri­en, die La­ckie­rung, die Mo­to­ren­her­stel­lung so­wie auch die Mon­ta­ge­li­ni­en für die Mo­du­le und die Fahr­zeu­ge selbst in­te­griert sind.

Pro­duk­ti­ons­auf­nah­me 2012

Die neue An­la­ge ist für die Pro­duk­ti­on von Klein-und Mit­tel­klas­se­wa­gen vor­ge­se­hen, die spe­zi­ell für den chi­ne­si­schen Markt kon­zi­piert wer­den. Nach der ge­plan­ten Pro­duk­ti­ons­auf­nah­me in der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2012 ist – je nach Nach­fra­ge – schritt­wei­se ei­ne Er­wei­te­rung der Mo­dell­pa­let­te ge­plant.

Hy­un­dai grün­de­te die Bei­jing Hy­un­dai Mo­tor Com­pa­ny (BHMC) im Jahr 2002 mit der Pro­duk­ti­ons­auf­nah­me des ers­ten Werks in Chi­na; Hy­un­dai und BAIC sind je zu 50% am Jo­int Ven­ture be­tei­ligt. Von Ja­nu­ar bis En­de Ok­to­ber 2010 hat die BHMC in Chi­na be­reits 569 787 Fahr­zeu­ge ver­kauft. Al­les über den Schwei­zer Renn­sport: Die Schweiz hat vie­le gros­se Mo­tor­sport­ta­len­te her­vor­ge­bracht. Ak­tu­ell sind Sé­bas­ti­en Bu­emi in der For­mel 1 und Tom Lü­thi in der Mo­to2WM die be­kann­tes­ten Aus­hän­ge­schil­der; es sind je­doch welt­weit vie­le Schwei­zer in den un­ter­schied­lichs­ten Renn­ka­te­go­ri­en er­folg­reich ak­tiv. Ei­nen um­fas­sen­den Über­blick über die Schwei­zer Mo­tor­sport­sze­ne bie­tet das Buch «Renn­sport Schweiz 2010». Au­tor Ste­fan Lü­scher do­ku­men­tiert auf 355 Sei­ten mit über 600 Bil­dern die höchst le­ben­di­ge Schwei­zer Renn­sport­sze­ne im In-und Aus­land, von den Nach­wuchs­pi­lo­ten im Kart-Sport über die Ama­teu­re in di­ver­sen Schwei­zer Renn­se­ri­en bis zu den höchs­ten Pro­fi­li­gen wie den Auf­stei­gerFor­meln GP2 und GP3 oder der Tou­ren­wa­gen-Welt­meis­ter­schaft WTCC. Kom­plet­tiert wird die­ses um­fang­rei­che Fach­buch von di­ver­sen fun­dier­ten Gast­au­to­ren.

«Renn­sport Schweiz 2010» (27. Jahr­gang) von Ste­fan Lü­scher, Hard­co­ver ge­bun­den, Preis 59 Fr., er­hält­lich beim Ak­tiv-Ver­lag, 6370 Stans, im gu­ten Buch­han­del (ISBN 3-909191-45-2) oder un­ter www.renn­sport-schweiz.ch

Sym­bo­li­scher Spa­ten­stich:

Mong-Koo Chung (zwei­ter von rechts) hofft, mit

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