In­fla­ti­on in der Eu­ro­zo­ne

ZINS-FU­TURES

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - AST

Kon­sum­gü­ter in Eu­ro­land wa­ren im De­zem­ber 2,2% teu­rer als ein Jahr zu­vor, be­sagt die am Di­ens­tag pu­bli­zier­te Vor­aus­schät­zung der Sta­tis­tik­be­hör­de Eu­ro­s­tat. Da­mit ist die In­fla­ti­ons­ra­te hö­her aus­ge­fal­len als er­war­tet. Die Ur­sa­chen le­gen die Sta­tis­ti­ker erst Mit­te Ja­nu­ar dar, ver­mut­lich han­delt es sich um teu­re­re Ener­gie und Le­bens­mit­tel so­wie Steu­er­er­hö­hun­gen in ver­schie­de­nen Län­dern der Eu­ro­zo­ne. Der Roh­öl­preis bei­spiels­wei­se ist ver­gan­ge­nes Jahr je nach Sor­te ( WTI oder Brent) 15 bis 20% ge­stie­gen.

Nach­dem der Bund-Fu­tures auf deut­sche Bun­des­an­lei­hen vom 28. De­zem­ber bis zum 3. Ja­nu­ar 106 Ba­sis­punk­te (Bp) auf 125,73% ge­klet­tert war, stieg er am Di­ens­tag trotz der un­er­freu­li­chen Teue­rungs­zah­len wei­ter. Der Kon­trakt avan­cier­te 38 Bp auf 126,11%.

In den USA leg­te der Tre­a­su­ry-No­teFu­tures – nach ei­ner Ab­wärts­be­we­gung am Mon­tag – am Di­ens­tag eben­falls zu. Der Kon­trakt han­del­te 47 Bp hö­her auf 120,63%. Der Conf-Fu­tures auf An­lei­hen der Eid­ge­nos­sen­schaft stieg am Di­ens­tag 40 Bp auf 137,60%.

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