Re­so­na nimmt 575 Mrd. Yen auf

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Der Ka­pi­tal­be­darf ja­pa­ni­scher Ban­ken hält auch im neu­en Jahr an. Die viert­gröss­te Ban­ken­grup­pe des In­sel­reichs, Re­so­na, kün­dig­te am Frei­tag an, von In­ves­to­ren 575 Mrd. Yen (6,7 Mrd. Fr.) zu be­schaf­fen. Die Ka­pi­tal­er­hö­hung soll in Ja­pan und un­ter in­ter­na­tio­na­len An­le­gern durch­ge­führt wer­den. Emis­si­ons­ban­ken sind das ja­pa­ni­sche Wert­schrif­ten­haus No­mu­ra, Gold­man Sachs und die Ja­pan­toch­ter Mer­rill Lynch Ja­pan Se­cu­ri­ties der Bank of Ame­ri­ca. Re­so­na hat­te im No­vem­ber erst­mals ver­lau­ten las­sen, ei­ne Ka­pi­tal­er­hö­hung von bis zu 600 Mrd. Yen zu pla­nen und mit dem Er­lös so­wie vor­han­de­nen li­qui­den Mit­teln 900 Mrd. Yen an die ja­pa­ni­sche Re­gie­rung zu­rück­zu­zah­len. Im Jahr 2003 war der Bank ei­ne staat­li­che Fi­nanz­sprit­ze von 1,96 Bio. Yen ver­ab­reicht wor­den, nach­dem Li­mi­ten in der Ka­pi­tal­un­ter­le­gung un­ter­schrit­ten wor­den wa­ren. Die Ak­ti­en büss­ten am Frei­tag 4% ein. Seit An­fang No­vem­ber be­trägt der Kurs­ver­lust 21%.

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